Viel Matsch, stetes Rauf-und-Runter und Hollands längste Treppe erklimmen, dies sind die wesentlichen Merkmale des gestrigen Hivernaltrails in Landgraaf.  

Pünktlich um 11 Uhr ging es los auf meinen ersten Trailrun über 20 KM. Die Läufer über 50 und 30 KM waren schon seit 10 bzw. 10.30 Uhr unterwegs, um 11:30 Uhr sollten uns noch die Läufer über 11 KM folgen. Die ersten knappen 1,5 KM ging es recht eben zu und man führte uns in Richtung der Skihalle. Dort erwartete uns schon der erste Anstieg. 508 Stufen (nein ich habe sie nicht gezählt, nur gelesen, dass es so viele sein sollen) waren zu überwinden; Hollands längste Treppe halt. Oben angekommen begann der Trailrun dann so richtig, die ersten Trampelpfade waren zu laufen. Die Meter die man eben noch hochgelaufen ist, durfte man auf der anderen Seite wieder runterlaufen bzw. -rutschen. Unten angekommen machte man um fast 180° kehrt und lief wieder hoch. Naja, vielleicht war es auch eher ein schneller Wanderschritt, da es doch ein wenig steiler war. Dieses erste Teilstück hat das Läuferfeld schon ganz schön auseinandergezogen. Ab hier ging es für mich mehr oder weniger alleine im hinteren Viertel des Feldes weiter. Immer wieder ging es mal ein Stück rauf und dann wieder runter. Es ging durch`s Unterholz, mal wieder auf etwas breiteren Wegen und ein ganz kurzes Stück an einer Straße entlang. Ich denke, die Bilder geben einen kleinen Eindruck von der Strecke und den Herausforderungen. Auf den Bildern sieht man auch die gelben Markierungspfeile, die einem den Weg wiesen. Hier hat der Ausrichter gute Arbeit geleistet. Auch das Verpflegungsangebot war nicht schlecht. Auf den 20 KM gab es zwei Posten, von denen einer doppelt angelaufen wurde. Wasser, Cola, Chocomel, Zuckerwaffeln, Salzstangen, gesalzene Erdnüsse, Orangen, Bananen, Weingummi und sogar Erbensuppe waren im Angebot. Die Erbsensuppe gönnte ich mir aber erst im Ziel, welches ich nach 2:52:20 erreichte. Ich wusste, dass es hart werden würde, aber es war härter als gedacht. Trotz allem hat es sehr viel Spaß gemacht und ich glaube, ich war nicht zum letzten Mal dort.

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