Lustlauf goes to New York

Bereits während der Marathon Vorbereitung 2015 erzählte mir Doris vom New York Marathon, und das Sie, zu ihrem nächsten Runden Geburtstag, nochmal in New York starten wollte. Später im Jahr erzählte Ralf, der er ebenfalls in 2017 zum 50. Geburtstag, den Weltgrößten Marathon (über 50.000 Starter   !!!!) laufen wollte. Das Verlangen, da mitzulaufen, wurde bei mir immer größer. Schnell stand fest. dass wir gemeinsam 2017 zum New York Marathon fahren . Und so wurde im Spätsommer 2016 das Ganze konkreter. Denn wer nicht rechtzeitig bucht, bekommt keinen Platz mehr. Dank Sylvias Kontakte buchten wir im Oktober die Reise als Paket ( Flug, Hotel und Startplatz ).

Anfang November 2017 war es dann endlich soweit. Am 2. November flogen wir gemeinsam mit unseren Fans Sylvia, Ralf (Mann von Doris) und Tanja über den Atlantik. Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zur Marathon-Messe, um unsere Startnummern abzuholen. Alles war sehr gut ausgeschildert und übersichtlich. Trotz riesiger Warteschlange ging es doch erstaunlich schnell bis wir unsere Nummern in den Händen hielten. Langsam stieg bei uns die Spannung auf Sonntag.P1100393

Der Wetterbericht für Sonntag sagte vereinzelte Schauer voraus, tatsächlich sollte es aber den ganzen Tag über leicht nieseln bei noch angenehmen 16 Grad. Um 7:15 wurden wir mit einem Bus Richtung Fähre am Battery Park (Südspitze Manhattan) gebracht. Am Anleger wurden wir und unsere Taschen von freundlichen Polizisten kontrolliert, (die durchsichtigen Taschen vom Veranstalter waren Pflicht,). An Miss Liberty vorbei ging, es dann nach Staten Island, Einer von Fünf Stadtteilen von New York. Vom Hafen aus ging es wieder mit dem Bus zum Startgelände. An der Bushaltestelle wurden wir wieder einmal kontrolliert. Ohne Startnummer war der Zugang zum Gelände nicht möglich. Die gesamte Orga (Beschilderung, Durchsagen in 5 Sprachen, Essen und Trinken und Dixi Klo´s) war vorbildlich und es gab nichts zu beanstanden. Ralf konnte sich in unserem Startblock umschreiben lassen. Und so waren wir zusammen und fieberten dem Start entgegen .Von unserem Wartebereich, gingen wir kurz nach 9.00 Uhr zu unserem Startblock um dann um9:40 Uhr begleitet von Frank Sinatra´s „New York“ die 5 Stadtteile zu erobern. Der Start war am Fuß der Verrazano-Narrows- Bridge, somit ging es direkt erstmal hoch. Leider liefen wir auf der unteren Ebene der Brücke, oben muss es wohl noch viel schöner sein, laut Doris. Links von uns konnte man die Skyline von Manhattan sehen, ein wahnsinnig schöner Ausblick, der leider etwas durch den Dunst getrübt war. Ralf hing sich an Doris, die bekanntermaßen sehr gleichmäßig läuft, um nicht zu schnell anzufangen. Ich war ein Stück weiter hinten, hatte aber beide immer im Blick. Auf der Brücke selbst waren naturgemäß noch keine Zuschauer, lediglich ein paar Stadtarbeiter und Cops feuert uns an. Kurz nach KM 5 bogen wir auf die 4 th Ave ( Brooklyn ), ca. 7 Km lang, 6 Spuren breit, und voll mit Läufern und Zuschauern, die RICHTIG Stimmung machen.

Die ersten KM waren wie im Rausch. Die Atmosphäre aufsaugen , die Aussicht genießen , alles auf sich wirken lassen ,jetzt genau jetzt war der Moment , auf den wir alle soo lange gewartet haben , soviele Km gefressen haben so oft daran gedacht haben … … mir liefen ein paar Tränen aus den Augen. Am Wasserstand bei KM 7 hielt ich an um mein 1. Gel zu nehmen, holte mein Handy raus und Fotografierte das Geschehen um uns herum. Doris und Ralf hatte ich inzwischen aus den Augen verloren. Ungefähr bei Km 21 ( Stadtteil Queens ) sah ich auf einem Großen Monitor den Sieger ins Ziel laufen. ( 2:11Std) . Nach der Queensborough- Bridge ( Km 25 ) waren wir in Manhattan .Bei Meile 16, ca. 26 Km, sah ich dann die Beachflaggs vom Reiseveranstalter. Hier wollten Sylvia. Ralf und Tanja auf uns warten. Und da waren sie auch … im Adrenalin rausch hielt ich kurz an, zwei Sätze gesprochen und einen Kuss von Tanja, machte ich mich wieder auf den Weg. Leider, genau hier, an dieser Stelle musste Ralf später aussteigen, geplagt von Schmerzen und Krämpfen.

Bei KM 31 verließen wir Manhattan, um dann über die Willis Avenue Bridge in die Bronx einzutauchen. Nach nur 3,5 KM überquerten wir schon wieder den Harlem River, diesmal über die Madison Avenue Bridge. Die Brücke ging ich (wieder) hoch, langsam wurden die Beine schwer. Die Schilder von den Zuschauern halfen mir ein wenig (Lauf weiter, du hast dafür bezahlt, Fußnägel sind was für Weicheier …usw.…;-) Durch Harlem über die 5 th Ave erreichte ich bei km 37 das Nördliche Ende vom Central Park. Bis 38 ½ km führte die Stecke neben dem Central Park, um die letzten KM dann im Park zu laufen. Runter bis zum Süd-Ende und rüber zur West Seite und wieder ein Stück hoch. Bei handgestoppten 4:51 Uhr überquerte ich mit hunderten anderen die Ziellinie. Auch hier gab es über die Orga nichts zu meckern, Medaille, wärmende Rettungsdecke, und Verpflegung Beutel. Doris habe ich knapp verpasst, sie ist bei 4:47 ins Ziel. Kurz vorm Ausgang gab es den Blauen Post Race Poncho. An der 72. Straße, Ecke Central Park West verließ ich den Park. Ich reihte mich in die „ Blaue Schlumpf Parade“ ein und schlich mit den andern Richtung Downtown. An der 62. fand ich Ralf & Doris und Tanja. Ich erfuhr von Ralf`s Ausstieg, was meine Freude über den Marathon etwas trübte. Er war mit Sylvia schon in Richtung Hotel gefahren. Mit der U-bahn wollten wir dann zum Hotel, was wir irgendwie nicht hinbekamen, kpl überfüllt und keine Ahnung wie das alles funktioniert, gaben wir auf. Neuer Versuch mit dem Taxi. Kein freies Taxi war zu bekommen und Stau ohne Ende, da die komplette East Side von Manhattan gesperrt war. Also machten wir uns zu Fuß Richtung Hotel bis zur 32 .Ecke 7th Ave. Es war dann doch etwas weiter, als wir dachten … nach ca. 1 Stunde waren wir endlich da. Es war geplant dass wir am Abend zusammen essen gehen wollten. Da Sylvia und Ralf sehr lange auf uns warten mussten, hatten es sich die Beiden in der Hotelbar gemütlich gemacht, aber als wir dann im Hotel waren, lag Ralf schon im Bett. Erst am nächsten Morgen sahen wir uns alle in der Hotel Lobby und gingen gemeinsam frühstücken. Ich war so begeistert vom Marathon und der Stadt, das ich mit Tanja sicher nochmal nach New York kommen werde…

Sonntag morgens gegen 10UHR30 treffen sich 11 Lustläufer/innen unterhalb der legendären Sophienhöhe. Etwas komplizierte Anfahrt ohne Hinweisschilder, zu suchen war Parkplatz Sophienhöhe Lotsenstelle 45! Das Besondere an dem liebevoll organisierten Lauf ist: „Die Läufer/die Läuferinnen entscheidet während des Wettkampfes welche Streckenlänge sie laufen möchten. Jeder kann selbst entscheiden, ob er eine (7,06 km), zwei (14,14 km), drei (21,37 km) oder vier Runden (28,5 km) laufen möchte. Im Zielbereich fällt die Entscheidung.“ So gingen wir alle gemeinsam an den Start, ich wußte durch meine langwierige Plantarsehnenentzündung auch noch nicht was möglich war, Minimum 2Runden waren angesagt mit Hinblick auf NY Marathon. Mit demselben Ziel vor Augen wollten Udo und Doris auf die 28KM gehen auch Sascha liebäugelte mit dieser noch nie von ihm gelaufenen Streckenlänge. Oliver war sich auch noch nicht sicher ob Halb oder 4Runden… ihr seht die Entscheidung fällt tatsächlich während des Rennens. So lief ich mit Frank und Sascha gemeinsam an, kurz vor uns turnten Monika und Kathrin rum, ganz vorne waren Sebastian Rolf und Oliver unterwegs, Nadine, Udo und Doris wollten 6:15er Schnitt laufen. Auf der kurzweiligen flachen und vom Untergrund angenehm weichen Laufstrecke, die in Form von einer Acht verläuft, sahen wir Lustläufer uns dann regelmäßig. Sascha führte Frank und mich mit nem 5:52er Schnitt über die erste Runde, danke für deine ideale Pace. Runde 2 verlief ähnlich und Frank wollte bei 14 raus direkt vor uns lief Monika und direkt hinter uns Kathrin, die ebenfalls 2 Runden laufen wollten. Sebastian war leider zu diesem Zeitpunkt aus dem Rennen, da er leider an einem Streckenpunkt verkehrt abgebogen war. Seine Uhr zeigten 16KM in 1:11,57 an, das wäre egal wie weit er gelaufen wäre, eine Top Platzierung geworden. (SCHADE). So lief Rolf als Erster Lustläufer über die 14,14KM in starken 1:17:56 durchs Ziel, gefolgt von Monika die fast dieselbe Zeit wie im Vorjahr, in 1:21:19 erzielte. Zwischenzeitlich hatte Kathrin, Sascha und mich überholt und Frank war durch Toilettenpause knapp hinter uns. Sascha ging davon aus, dass ich auch nach 14,14KM aufhöre, so schickte ich ihn etwas vor um ihn nicht zu bremsen, im Hinterkopf noch in die dritte Laufrunde zu gehen. Derweil finishte Kathrin knapp vor uns in 1:23:07 und Frank direkt hinter uns in 1:23:49, Nadine schloss den Kreis der Finisher über 14,14KM in tollen 1:34:19, Glückwunsch!! Mit gemischten Gefühlen ging ich in die dritte Runde, Sascha schon ca. 100 Meter vor mir. Es dauert bis KM 17, da mußte ich dann doch das erste Mal ein Stück gehen, leider keiner mehr vor oder hinter mir zu sehen. Derweil finishte Oliver den Halbmarathon in sensationellen 1:39,14 und hat mich damit in der Bestenliste überholt (war ja auch sein Ziel), wäre er nicht schon frühzeitig umgeknickt…. Vielleicht wären dann auch 28,28 drin gewesen obwohl Sophia ihm das ja eh verboten hatte (GRINS) .Sascha plagten derweil Oberschenkel- Probleme, so dass er doch auf halb umgestiegen ist und in 2:05:43 finishte. Mich überholte dann bei KM 19 Doris, ich konnte leider nicht folgen und kurz vor dem Ziel lief dann auch Udo auf. Gemeinsam liefen dann 2/3 Vorstand in 2:10:55 ein. Udo zwar mit einer Runde weniger als geplant, aber nicht mehr überdrehen vor NY und ich sehr happy aus der kalten Hose den Halben überhaupt geschafft zu haben. Nur unser Duracellhäschen Doris war noch auf der Strecke und spulte souverän die 28,28KM in 2:50:14 ab, sogar jede Runde schneller werdend. Rundum zufriedene Lustläufer/innen tummelten sich im Zielbereich, bei dem etwas anderen Lauf, wo es nicht um Sieger oder tolle Zeiten geht… sondern Abrufen was man/frau im Moment in der Lage ist zu laufen!!!

Hallo liebe Lustläufer/innen,

fast wäre es mir durchgegangen, diesen Sonntag findet der 58. Hambacher Herbstwaldlauf statt!

Ein besonderer Lauf, der als Streckenlänge 7,07KM, 14,14KM, 21,21KM oder sogar 28,28KM anbietet.

Gelaufen wird unterhalb der Sophienhöhe, als Runde eine Acht, heißt man begegnet sich öfters und lernt

Nette Mitläufer kennen. Weil der Lauf seinen besonderen Reiz hat und für jeden von Euch eine angemessene

Strecke bietet, hat Lustlauf beschlossen hier das Startgeld wieder zu übernehmen… dazu brauche ich aber bitte

Per Mail an mich (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) bis spätestens Mittwoch den 18.10. eure definitive Zusage!!!

Ich weiß dass ist diesmal sehr kurzfristig (sorry) aber wenn wir langfristig was anbieten wird’s meist wieder

Vergessen (Grins), hoffe auf zahlreiche Teilnahme!!!!

Bei vielen Startern empfiehlt sich wieder gemeinsame Fahrt mit weniger PKW´s , dazu mehr nach dem wir wissen

Wieviele Starter wir stellen.

LG der Präsi

P.S. hier der Link zum Event http://www.djk-loewe-hambach.de/fileadmin/2017_Ausschreibungen/16_Ausschreibung_Waldlauf_2017.pdf

Nach den tollen Leistungen von Sebastian und Monika in Köln (halb und ganzer Marathon), erreichten mich folgende Nachrichten. 1. Gerhard aus Kassel O-Ton"Hallo Präsi! tut mir ja leid, dass Du schon wieder die Bestenliste überarbeiten mußt. Viele Grüße aus Kassel. Gerhard hat jetzt auch Sub 2 auf der Halbmarathondistanz mit 1:57:23, er hat damit Georg und Sascha in der Bestenliste überholt. 2.Jörg Weskamp und Katrin Glüsing gratulieren Sebastian und monika zu den tollen Zeiten, waren sogar selber beim Halbmarthon in Köln mit respektablen Zeiten. Jörg finishte in 1:46,08 und blieb nur kanpp über Bestzeit von 1:44. Katrin absolvierte die Distanz in 2:36:50. Wir gartulieren unseren Langstreckenlustläufern!!

An diesem Wochenende rief der Köln Halb-/Marathon und am Start waren 2 Lustläufer Monika und Sebastian. Ich war nur Begleitung und musste sonntags den Präsi auf dem Laufenden halten ;).  Samstags war Monika wie immer früh in Köln um die Startunterlagen zu holen und wir kamen eine Stunde später in Köln an. Wir trafen uns auf der Marathonmesse und konnten noch ein wenig quatschen ;) und für sonntags einiges absprechen. Monika fuhr wieder nach Hause und wir gingen zum Saucony Event ins Hotel. Nachdem das eigentliche Marathonziel Münster durch terminliche Überschneidungen Sebastian absagen musste, musst er das Training 3 Wochen länger aufrecht erhalten um doch noch mit einem Marathon abzuschließen, sonst wäre das ganze Training umsonst gewesen.

Am Sonntag startete der Halbmarathon um 8:30 Uhr und der Marathon um 10:00 Uhr in Köln Deutz / Messe. Als wir am Start ankamen, warMonika schon unterwegs, so früh waren wir dann doch noch nicht da. Ich schaute im Tracker nach und konnte ihre erste gute Zwischenzeit von Kilometer 3,6 in 00:18:50 schon sehen. Das Wetter war super, für mich als Zuschauer zu kalt, aber zum Laufen optimal und die Sonne schien auch noch, samstagts war es regnersich und schwül, der Wettergott meinte es schon mal gut mit allen Läufern. Dann ging auch Sebastian auf die Strecke. So nun verfolgte ich das Rennen mit der Köln Marathon-App und teilte die Zeiten dem Präsi mit und er antwortete immer promt ;). Ich ging zum Friesenplatz um Sebastian bei Kilometer 24 und 40 anzufeuern, dabei kam ich auch am Zieleinlauf am Dom vorbei, dort war die Stimmung schon super. Monika zu dem Zeitpunkt schon auf eine 1:59:... unterwegs, ich drückte weiter die Daumen. Am Friesenplatz war Sebastian kurz hinter der 3ten Frau und eher einsam unterwegs.

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Zu diesem Zeitpunkt noch knapp auf 2:50:... unterwegs. Doch er hatte nach Halbmarathon ein Stechen im rechten Oberschenkel, so dass er etwas Tempo rausnehmen musste. Monika war inzwischen im Ziel und finishede in 1:59:35 und war überglücklich, dass sie wieder unter 2 Stunden gelaufen ist. Im Training hatte sie nur max. 17 Kilometer gelaufen und hatte eine Zeit von 2:03 angegeben. Sie sagte mir, es lief heute wie am Schnürchen, aber an der Verpflegung hat sie sich Zeit genommen. Da es so gut lief, lief sie den letzten Kilometer noch in einer 5:17 min/km und blieb damit unter 2 Stunden. Monika kam auch zum Friesenplatz und wir feuerten Sebastian gemeinsam bei Kilometer 40 an. Jetzt waren mehr Läufer vor ihm. Monika fragte besorgt, ob er immer so kämpfend aussieht und ich antwortet ja bei Kilometer 40 schon. Nach den letzten Zwischenzeiten war keine neue Bestzeit mehr drin, aber immer noch schnell unterwegs und eine Zeit von unter 3 Stunden. Er finished mit 2:58:49.  Wir holten Sebastian ab und ich machte noch ein Foto für den Bericht und die Seite. Monika war überglück und Sebastian auch zufrieden und somit war es ein erfolgreiches Wochenende für die beiden Lustläufer in Köln.  

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