Durch Initiative von Oliver und der eröffneten Whats App Gruppe lockten wir 10 laufwillige Lustläufer/innen an den Start. Nach 2009 und 2014 konnte ich zum 3.Mal beim Rursee starten, mal kein verkaufsoffener Sonntag im November. Für dieses Jahr mein längster Lauf nach meiner langwierigen Plantarfasziitis. Wie es sich für einen vernünftigen Verein gehört, bildeten wir eine Fahrgemeinschaft, Udo und meine Wenigkeit bildeten den Fahrdienst. Umweltfreundlich halt, toppen konnte das nur Thomas Priesmeyer der mit dem Rad kam. Meine Vorfreude und auch mein Respekt vor der schönen, anspruchsvollen Strecke wuchsen je näher wir dem Ziel kamen.

Vor und am Start noch viele Lauffreunde getroffen und begrüßt, hach schön. Alle Lustläufer/innen vor dem Startschuß , der etwas unpünktlich erfolgte, noch mal abgeklatscht und Glück gewünscht. Dann los und meinen Laufplan abspulen… gewünschte Zielzeit war unter 6er Schnitt, also 1:39 für die 16,5KM, die wirklich sehr genau vermessen waren. Meine Idee war zügig anzugehen um den Rückstau an der Staumauer zu vermeiden.. dann versuchen bis KM11 (Ruhrberg) das Tempo zu halten, ehe der eklige Berganstieg auf die Wiese begann. Danach irgendwie ins Ziel retten, da meine längste Laufdistanz am Mittwoch vorher 13KM waren. Die ersten Kilometer liefen rund und wie gewünscht…knapp unter 5:30er Schnitt, an der Staumauer brauchte ich dann über 7Minuten für den Kilometer. Auch das Antraben auf der Staumauer fiel en bisschen schwer, doch man hatte ja nette Lauffreundinnen auf der Strecke(GRINS). Die Mädels zogen mich runter bis Ruhrberg, fast schon en bisschen zu schnell. Der Schnitt bergab war knapp unter 5:20, noch schnell lächeln für Peter Borsdorff und das Photo, ehe DER BERG wartete. Für diesen Kilometer brauchte ich sage und schreibe über 8 Minuten, ehe ich wieder loslaufen konnte und da waren es ja noch gute 4,5KM. Aber bergab ging schon wieder ne 5:01 ehe mich ab 13 so en bisschen die Kräfte verließen… länger war ich ja auch dieses Jahr noch nicht gelaufen. Ich hoffte und bangte auf der anderen Seite, das Cindy, Jenni, Frank oder Udo mich einholten und mich dann ins Ziel begleiteten… es passierte leider nicht. Irgendwie findet man(n) aber immer Mitstreiter die einem HELFEN. Der Stadionsprecher war schon zu hören, ehe der schon fast vergessene kurze Knipp, knapp 1KM vor dem Ziel kam…. Boah ich mußte noch mal kurz gehen.. aber meine Uhr verriet mir mit 5:52er Schnitt.. dass ich mein Zeitziel erreichen würde. Wie ein Auto auf Reserve, lief ich mit dem letzten Sprit in 1:36:38 durchs Ziel, wo mich Oiver und Stephan schon jubelnd antrieben. Wow nach 1:26 (2009) und 1:33 (2014) war das doch geil in diesem Trainingszustand. Kurz was Trinken und dann im Zielbereich die einlaufenden Lustläufer empfangen… dass macht uns als Lustlauf aus. Alle für einen und alle für einen..

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sicherlich braucht ihr noch die nackten Zahlen. Es gab danach 12 Stücke Kuchen, 8 Kaffee, 6 Bier und 4 Cola. Ergebnisse sind online, für die ganz Neugierigen, ansonsten war der Einlauf Stephan 1:22 (zum ersten Mal als schnellster Lustläufer) gefolgt von Olli 1:22, Thomas trotz Radfahrt 1:30, Ralf 1:36, Cindy 1:41 (trotz Rücken)Frank 1:42, Udo 1:44 (trotz oder wegen Kreislauf)Jenni 1:45 (wollte bewußt mal ruhiger Laufen)Annette 1:48 (gute Besserung an den Ischias) und sensationell Nadine in 1:52. Das machte Spaß… bis zum nächsten Mal

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