25442956_2022117834733608_7962461314246692131_n.jpg

Das 17. Mal fand dieses Jahr der Aachener Benefizlauf statt und wir konnten uns gestern bei der Spendenübergabe über 4.000 Euro freuen.
Laufen und was Gutes tun, eine tolle Aktion auf die wir uns jedes Jahr aufs Neue freuen . Die Stimmung ist immer klasse und wir können uns schon den 24. Juni 2018 vormerken, dann geht’s am Waldstadion wieder los.
Vielen Dank für das Engagement, Manfred Xhonneux, das Team von RUNNER SHOP Aachen und den Lustlauf, Mein Verein e.V. mit diesem Event.

Beim 17. Aachener Benefizlauf kommen 9000 Euro zusammen

„Tue Gutes für dich, damit du die Kraft hast, anderen etwas Gutes zu tun“ – unter diesem Motto hat Manfred Xhonneux vom „Runnershop“ in Zusammenarbeit mit Ralf Hagens vom Verein Lustlauf in diesem Jahr bereits zum 17. Mal den Aachener Benefizlauf veranstaltet. Mit Erfolg: Bei dem Sportevent im Juni konnten insgesamt 9000 Euro gesammelt werden.Ein super Erfolg für uns“, sagt Xhonneux. Die Spendensumme setzt sich aus den Teilnehmergebühren und den Gaben der Sponsoren zusammen. Am Donnerstag fand im „Runnershop“ die Übergabe der Spendengelder an fünf Empfänger statt.Für die Hospizstiftung Region Aachen nahm Geschäftsführer Ingo Schäfer 4000 Euro entgegen. Die Stiftung, die schwer kranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase medizinisch und seelisch begleitet, werde mit dem Geld die Hospize „Haus Hörn“ und „Hospiz am Iterbach“ unterstützen, erklärt Schäfer.Über 2000 Euro konnte sich der Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte Aachen freuen, für den seine stellvertretende Geschäftsführerin Daniela Jahn anwesend war. „Das Geld fließt direkt in den Freizeitbereich des Vereins“, erklärt Jahn. Damit werde ein umfassendes Freizeitangebot – wie Kinoabende, eine Malgruppe oder die neu gegründete Boulegruppe – für Menschen mit Behinderung ermöglicht.

Bereits im vierten Jahr in Folge konnte auf Anregung des Vereins beim Benefizlauf ein Rolli-Rennen mit zwölf Rollstuhlfahrern integriert werden. Jeweils 1000 Euro erhielten in Abwesenheit Peter Borsdorff für Running for Kids, Bruno Schmidt für den Verein „ALS – Alle lieben Schmidt“ und der Solidaritätslauf Aachen.

 

ATG Winterlauf 2017

Am Sonntag den 3. 12 war es wieder mal soweit, der 55 ATG Winterlauf ( mein 9 ), Und dieses Jahr noch mal mit Schnee .Wir trafen uns wie gewohnt am Chorusberg um dann gemeinsam nach Murlatshütte zu fahren. Punkt 11 Uhr ging es auf die altbekannte 18,2 km lange Strecke. Von Lustlauf mit dabei waren ( Reihenfolge gleich Ziel Einlauf ) Sebastian B., Oliver D. , Sebastian H. , Thomas P. , Sascha D. , Monika D. ,Maraike B. , Rolf W. ,Frank H. ,Udo B. , Jörg H. , Manuela R. , Daniela B. und Maria H. Bei leichtem Schneeschauer liefen wir noch im Schutz der Umliegenden Hügel und Bäume Richtung Murlatshütte, um dann den gehassten oder geliebten Anstieg zum Birkenhof zu erklimmen. Auf dem freien Feld hinter Venwegen, blies dann der Wind uns die Schneeflocken in die Augen. Durch den Schneefall der vorherigen Stunden, war der Boden rutschig und nass. Auch auf dem ersten Viadukt war es sehr glatt. 2 Läufer hatten leider nicht mit so glatten Verhältnissen gerechnet und mussten ärztlich versorgt werden. An der Bahnhofsvision gab es warmen Tee, der dankend angenommen wurde. Unsere Birgit stand diesmal bei der Sambatruppe und sorgte bei uns Lustläufern für gute Laune. Das Brander Feld, bekannt und gefürchtet wegen seiner Windanfälligkeit, war gefroren, und der Weg sehr schlecht zu laufen. Am der Überquerung der Monschauer Straße war die 2. Offizielle Verpflegung Station, auch hier war der warme Tee eindeutig beliebter. Der Rest der Strecke war dann problemlos zu laufen, bis zum Ende am ATG Heim. Schnell hatten wir uns alle gefunden, gratulierten uns gegenseitig und genau schnell waren wir dann auch weg, denn das Wetter lud nicht zum Bleiben ein.

Kalt war’s…

Vor einigen Wochen hatten wir uns angemeldet. Damals war es noch warm. Es war zwar schon Herbst, aber die Sonne schien und wir fühlten uns stark.

Am 19.11.2017 war es kalt! Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt trafen wir uns in Kalkar. Wir wussten es wird hart, nass und dreckig. Aber wir wussten nicht wie hart, nass und dreckig es wirklich werden würden.

Um halb zehn Uhr morgens standen wir an der Registrierung zum LakeRun im Kernwasser Wunderland Kalkar: Ramona, Frank und Oliver und von extern Benjamin, Simon und Thomas.

Laut Anmeldung erwartete uns ein 6km Rundkurs mit 40 spannenden und fordernden Hindernissen auf abwechslungsreichem Terrain. Oliver lief als einziger 3 Runden, somit 18km und musste deshalb 30 Minuten früher an den Start. Alle anderen wollten respektable 2 Runden laufen – aber das dachten wir nur…

Als bald war es dann soweit: Oliver stand an der Startlinie und nach einem kurzen Aufwärmprogramm ging es für ihn auf die Strecke. Mit harmlosen Strohballen als erstes Hindernis begann diese recht locker. Aber schon mit dem zweiten Hindernis sollte es nass und kalt werden. Es ging hinein in einen hüfthohen Bach, den man ca. 100m lang durchqueren musste. Wieder hinaus aus dem Wasser und – oh, was ist das? – Wo sind meine Beine? Ich fühle sie nicht mehr…..

Der klirrenden Kälte in den Beinen trotzend ging es weiter auf die Strecke: Es folgten Netze, die zu überklettern waren, Matschgruben, die durch robbt und Container die erklommen werden wollten.

Nach ca. 3 Kilometern lang er wieder vor uns: Der Bach. Zwar waren wir nun einige hundert Meter weiter Flussaufwärts gelandet, dafür ging es nun entgegen der Strömung erneut ca. 100m hinein in das kalte Nass. Zur Freunde alle war hier das Wasser nicht Hüfthoch – Nein, diesmal war es Brusthoch. Der Untergrund tat sein übriges und mit den bereits vollgeschlammten Schuhen war ein gehen kaum möglich. Schwimmen? Kopf unter Wasser? Naja, was sollte man anderes machen. Alles war besser als hier stehen zu blieben. Mit Beifall der Zuschauer die sicherlich keine Vorstellung hatten wie kalt dieses Wasser war schwamm ich flussaufwärts immer das rettenden Ufer und Ziel vor Augen. Endlich stand ich wieder am Ufer. Aber an Entspannung oder gar eine Heizung war nicht zu denken. Es ging weiter.

Wieder folgten einige Kletterhindernisse und eine Slackline, ein Container, der diesmal nur mit einem Seil erklommen werden konnte und ein „Rosenbogen“ der überklettert werden sollte. Und dann – oh Gott – der Rhein. Sie hatten gesagt es würde nass werden, aber der Rhein? Zum Glück ging es nicht in den Rhein. Aber dafür ganz dich am Ufer vorbei. Vorbeifahrende Schiffe huldigten uns und die Besatzungen feuerten uns an. Vielleicht ahnten diese wie kalt der Wind sein kann, wenn man völlig durchnässt ist.

Man hatte uns doch ein abwechslungsreiches Terrain versprochen? Bisher gab es matschige Wiesen und Straßen/Parkplätze. Jetzt sollte noch Sand uns Felsen hinzukommen. Über die Strandlounge und dem Kinderspielplatz des Freizeitparks ging es hinein mitten in die Fahrgeschäfte. Sicherlich, der Park war geschlossen und die Fahrgeschäfte außer Betrieb. Dennoch eine spannende und lustige Streckenführung, bei der man sich an „Parkour“ erinnert fühlte. Ein akustisches Highlight war sicherlich der Kühlturm, in dessen inneren ein Kettenkarussell zu erklettern war. Grandios beeindruckende akustische Phänomene spielten sich hier ab!

Kurz vor dem Ziel gab es dann noch eine Bierfass-Affenschaukel und einer Sprossenleiter, die beide hangelnder weise überwunden werden wollten.

Ziel? Ach, nein, das war ja erst die erste Runde. Nicht müde werdende Zuschauen im Start/Zielbereich feuerten uns weiter an und so ging es mit neuer Energie in die zweite und dritte Runde. Am Ende meiner zweiten Runde sah ich sie dann: Ramona, Frank, Benjamin, Simon und Thomas kämpften sich vorwärts und waren auch dem Ende ihrer ersten Runden recht nah.

Aber irgendwie fühlte es sich zu hart an für „nur“ 6km. Es stellte sich heraus, dass jede einzelne Runde nicht 6km sondern 8km lang war und der Veranstalter uns somit nicht 18km sondern ganze 24km quälen konnte.

Abgekämpft, müde, völlig durchnässt und zuweilen unterkühlt trafen wir uns im Zielbereich allesamt wieder und brauchten jeder ca 3:20 Stunden für die 2 bzw 3 Runden des LakeRun – Kalkar.V