Im landschaftlich schönsten Stadion Aachens findet zum 16. Mal der Benefizlauf statt. Veranstaltet vom „Runner Shop“ und dem gemeinnützigen Verein „Lustlauf. Mein Verein“ können am 26. Juni alle Lauffreudigen unter dem Motto „We‘re running together“ an verschiedenen Laufdisziplinen teilnehmen.Der Erlös geht an den „Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte Aachen (VKM) und die „Hospizstiftung Region Aachen“.Die Veranstaltung dient nicht primär dem Kräftemessen und soll auch kein Wettkampf sein – das Miteinander steht im Vordergrund. „Das Tolle beim Laufen ist, dass man einfach loslegen kann. Egal wo man ist, man braucht auch kein bestimmtes Equipment“, erklärt Manfred Xhonneux, Leiter des Benefizlaufes. „Vor allem bei den Bambini um 10 Uhr sieht man das, die laufen einfach los.“Es gibt auch einen Schülerlauf (10.15 Uhr). Das „Rolli-Rennen“ (10.45 Uhr), das vor drei Jahren laut Xhonneux „eine Riesenidee“ war, kommt immer noch hervorragend an. „Die Teilnehmer stehen in der Aufmerksamkeit aller. Sie werden angefeuert und bejubelt. Vor allem sieht man aber, wie viel Handarbeit es ist, einen Rollstuhl zu fahren“, lobt er. Deswegen gibt es einen Rollstuhl-Parcours für alle, die das Rollstuhlfahren einmal testen möchten. Wer vor den 5- und 10-Kilometer-Läufen zurückschreckt, kann am Team-Lauf (11.15 Uhr) teilnehmen: Egal ob Familie, Klasse, Firma oder Sportgruppe, egal wie fit man ist, Hauptsache ist, dass alle sich mitbewegen. Im Anschluss finden noch der Jedermann- (12 Uhr) und der Volkslauf (13.15 Uhr) statt. „Diese Läufe sind schon ein hartes Stück. Bei Mit 19 Prozent Steigung muss man gut kämpfen“, beschreibt Xhonneux die Strecke. Zu guter Letzt findet dann der Walking-Teil statt. Danach werden aus den jeweiligen Disziplinen die Gewinner geehrt. „Bei den Bambini dürfen alle aufs Podest. Wir wollen ihnen zeigen, dass alleine das Mitmachen schon ein Gewinn ist und ihnen so die tolle Energie des Lebens weitergeben“, betont Xhonneux. Darüber freuen sich auch die beiden Empfänger-Organisationen. Der VKM möchte mit der Spende seinen Freizeitbereich unterstützen und neue Dinge anbieten können. „Wir möchten mit unserem Freizeitangebot Lebensfreude wecken. Es gibt zum Beispiel Kochkurse oder Kino- und Cocktail-Abende. Besonders ist auch, dass einige unserer Klienten mit Mitarbeitern dem Benefizlauf teilnehmen“, freut sich Daniela Jahn, Fachbereichsleiterin der Inklusion und Verwaltung. Auch Martin Brandt vom Vorstand der Hospizstiftung ist für die zu erwartende Spende dankbar. „Mit dem Erlös können wir den Umbau des Hospizes am Iterbach endlich fortführen.“ Im Vordergrund steht also der gute Zweck, aber eben auch, miteinander und füreinander etwas zu erleben.

 

Schon früh um kurz vor 11 Uhr war 2/3 des Präsidiums, Rolf und meine Wenigkeit, schon vor Ort um für 10 Lustläufer/innen, die Startunterlagen zu besorgen und zu zahlen. Nicht umsonst haben wir diesen besonderen Lauf ausgesucht und als Freistart für alle Lustläufer ausgesucht. Obwohl ich zu spät mit unseren Meldungen war, zahlte ich keine Nachmeldegebühr erhielt meine Quittung plus ein nettes Lächeln. Rolf und ich empfingen dann einem nach dem anderen und da tauchte sogar noch Gerhard ganz unverhofft auf, schön noch einer mehr!!! Schön war auch das bei Grundtmann Haßler und Dirrichs der Anhang mit dabei war, als Edelfans. Die Strecke war wie immer recht schön doch am Anfang anspruchsvoll und umso höher man lief desto schwüler wurde es. Trotzdem haben alle mit tollen Zeiten aufgewartet. Vorneweg lief Christof, der wenn er keine Achillessehnenprobleme hat sensationell gut drauf ist, er finishte in 48:21 und Gesamt 86. von knapp 300 Teilnehmern. Dahinter bildete sich ein Trio bestehend aus Sascha, Rolf und mir. Mein angestrebtes Ziel war endlich unter 50 Minuten, dementsprechend ging ich zügig an, jedoch bekam ich früh Haue in Form von dicken Oberschenkeln, so ging zuerst Sascha, dann Rolf und auch noch Arndt an mir vorbei. Bis KM 3 konnte ich bergauf nicht dran bleiben, jedoch auf flacher Strecke lief ich wieder an Arndt vorbei und kurz vor dem Birkenhof noch an Sascha und Rolf vorbei. Trotz Warnung „Bleib dran“ gab ich Gas und hatte nur die angestrebte Zeit im Visier. Das Rennen entschied letztlich Sascha in wahnsinnig guten 50:34 und da war noch mehr drin, aber sein Focus ist auf anstehendem Triathlon. Ihm folgte Rolf, wo ich echt neidisch bin wo der mit so wenig Training ne 51:10 hinzaubert. Im Blick hatte ich ihn zwar schon noch folgte in für mich enttäuschenden 51:21 (die Enttäuschung war nach dem 1. Bier und unserem geselligen Beisammensein weg). Ein einsames aber dennoch gleichmäßiges Rennen lief Arndt in soliden 54:49, danach ging es Schlag auf Schlag. Auf der Strecke immer nah beieinander waren Gerhard, Melanie, Jörg und Kathrin, vorne bleiben konnte Gerhard unser Spontanstarter in sehr entspannt aussehenden 55:23. Bis dato vorne war Melanie vor Vielstarter Jörg und in Lauerstellung liegend Kathrin, die sich anscheinend das Rennen am besten eingeteilt hatte. Sie lief im letzten bergab Stück an Melanie und Jörg vorbei und wurde in Ihrer AK 5. In 55:42, O-Ton den Gerhard hab ich nicht mehr gekriegt. Dann kam Jörg bestimmt auch ein wenig müde ob seiner vielen Starts in letzter Zeit ins Stadion und Melanie hat dank meines Anfeuerns es noch mal spannend gemacht (schön das Melanie und Christof nach langer Zeit nochmal mit am Start waren). Ergebnis Jörg 56:09, Melanie 56:10. Lust but not Least unsere Newcomerin Ramona, die nach so kurzer Zeit bei uns, spontan sich für ihren ersten Wettkampf gemeldet hatte(ich hab doch keinen Druck ausgeübt beim letzten Training….) Sie lief in 1:10.37 platt aber strahlend durchs Ziel. Alle Schäfchen im Trockenen, viele nahe an Ihren Bestzeiten, bei Waschbütt Wetter!! So Präsi Chips holen und alle wurden mit Kaltgetränk belohnt. Es war wie immer bei Lustläufern ein schöner gemeinsamer Tag bei Laufen und S…fen. Unser nächster Freistart, mit hoffentlich ähnlich viel Beteiligung ist der Raerun am 21.08..

Lustlauf dankt den Veranstaltern von Inde Hahn für einen schöne Veranstaltung und wie immer netter Betreuung

Am letzten Samstag haben Gerhard und ich in Konzen beim Mittsommernachtslauf mitgemacht. Warum der Lauf so heißt – keine Ahnung. Es war weder Mittsommer (nicht kalendarisch und wettermäßig nach all dem Regen auch nicht) noch sind wir nachts gelaufen sondern um 18:00 Uhr, also quasi zur Trainingszeit. Das ist aber auch das einzig Merkwürdige an diesem Lauf. Ansonsten ist es eine total nett und gut organisierte Laufveranstaltung durch wunderschöne Eifellandschaft sodass wir beide total froh waren, dass wir uns relativ kurzfristig dazu entschlossen hatten.

Zusammen mit etwa 150 Startern absolvierten wir bei angenehmen 18°C die 14,065 km (1/3 Marathon), erst durch die Straßen von Konzen, später dann auf Schotter- und Feldwegen bis an den Rand von Simmerath und zurück. Zwischendurch wurde man immer wieder von netten Menschen angefeuert und motiviert, es gab 3 Getränkestationen mit Wasser und Tee und die Hügel, die natürlich zur Eifel dazugehören, waren absolut machbar (und das aus meinem Munde!).

Gerhard und ich hatten uns beide nichts Besonderes vorgenommen, sondern wollten einfach einen schönen Lauf in unbekanntem Terrain absolvieren und da ich auf keinen Fall zu schnell angehen wollte, sah ich von Gerhard nach ein paar Metern nur noch den Rücken! Ich fand schnell mein Tempo, fühlte mich gut, nahm mir an den Getränkestationen immer viel Zeit, damit mir das Wasser auch bekommt, und so spulte ich Kilometer um Kilometer ab. Die 10er Marke erreichte ich nach etwas über einer Stunde, dann ging es noch mal bergan, letzte Getränkestation, letzte Energien mobilisieren, durch Konzen durch zum Sportplatz, wo mich Gerhard auf der Stadionrunde ins Ziel noch begleitete.

Ein Blick auf die Uhr: Gerhard: 1:20,04  Annette: 1:27,51

Damit waren wir beide zufrieden und nachdem auch der Duschen-Test positiv ausfiel, können wir den Lauf wärmstens empfehlen!

heute genau in 20 Tagen ist es soweit, wir als Mitausrichter freuen uns wieder auf viele Bambini´s Schüler, Staffeln, Läufer/innen, sowie Walker und Rollis beim 16. Benefizlauf! Es ist quasi angerichtet, das Wetter stimmt und die Hälfte der gewünschten Teilnehmerzahl (1000), fünfhundert Läufer haben schon gemeldet. Die Startnummern können im Vorfeld schon im Runner Shop abgeholt werden, sowohl Vormelder (internet), sowie Direktmeldungen, außerdem könnt ihr dort noch unser schönes Benefizlaufshirt (Funktionsshirt) für 5 Euro erwerben. Wir warten auf Euch und wollen mit Euch den Teilnehmerrekord vom Vorjahr knacken……

Am Wochenende fand im Dreiländereck - mit Start- und Ziel im Landal Hoog Vaals – die Asics Xtrails Trailrunning Series statt. Man konnte sich wahlweise für die ganze Serie anmelden, hier waren dann von Freitag bis Sonntag 4 Wettkämpfe zu laufen oder für einzelne Läufe. Ich hatte mich für den Vaalserbergtrail am Sonntag entschieden. Die Wahl fiel auf die 11 KM-Strecke. Es waren aber noch 22, 38 oder 60 KM im Angebot.

 

Start war um 15 Uhr, 148 Läufer waren am Start. Nach einer Einführungsrunde durch den Park ging es raus auf die Strecke, wo mich 238 Höhenmeter erwarten sollten. Erst ging es einen knappen KM parallel zur Straße entlang, bevor es endlich rein ins Trailvergnügen ging. Zunächst führte die Strecke einen guten KM mit stetigem bergauf-bergab über eine Kuhwiese, bis wir den Rand des Vaalserbergs erreichten. Nun ging es zur Sache. Auf unbefestigten, Wegen, teils einfache Trampelpfade ging es rauf zum Dreiländerpunkt. Natürlich nicht auf direktem Weg, was vielleicht auch ein wenig zu steil gewesen wäre, sondern der Weg schlängerte sich gute 3 KM um der Berg entlang nach oben. Dort angekommen wartete bei der Hälfte des Rennens die Verpflegungsstelle auf uns. Wasser, Cola, Iso, Obst, Schoki, Weingummi, Kuchen – alles war im Angebot. Und da es eine umweltfreundliche Veranstaltung gewesen ist, musste jeder Läufer seinen Becher mitbringen. Hierfür gab es im Vorweg zusmmenfaltbare Becher zu kaufen. Nach dem schwersten Stück des Laufes also kurz stärken und es ging wieder zurück und vor allem erst einmal runter zum Landal. Aber es ging natürlich nicht nur runter. Immer wieder ging es auch mal wieder ein Stück bergauf. Nachdem es ca. 2 KM auf unbefestigten Waldwegen „runter“ ging, trafen die 4 Strecken des Vaalserbergtrails aufeinander. Die letzten KM wurden zusammen gelaufen und führten schön wellig über Kuhwiesen zurück, bis man den Park erreichte. Noch ein paar hundert Meter dadurch und das Ziel war erreicht. Auch hier stand wieder ausreichend Verpflegung, es gab sogar frische Vla, zur Verfügung.

 

 

Für die ganze Strecke habe ich 1:21:29 benötigt. Meine Garmin zeigt anstelle von 11 sogar 11,7 KM. Ich wurde 87. von 143 Finishern. Es hat einen riesen Spaß gemacht und ich kann die Veranstaltung nur weiterempfehlen.