2-mal 7 -14-21 gleich 5-mal Podest

Lustlauf rockt den Hambacher Herbst-Waldlauf

Am Sonntagmorgen machte ich mich auf, um Nadine ,Frank und Stephan abzuholen. Gegen 10 Uhr erreichten wir den Parkplatz Sophienhöhe, Oliver kam etwas später mit drei Freunden an. Und, was für eine Überraschung, kam Kathrin an, gut gelaunt, wie immer .Also waren wir 6 Lustläufer. Schnell die Startnummern geholt und umziehen. Punkt 11 war der Startschuss. Eine große Acht war zu laufen –durch den schönen Hambacher Wald. Das besondere hier ist, das man sich im Zielbereich entscheiden kann, ob man noch eine Runde laufen möchte oder man läuft in den Zielkanal. Nadine, etwas erkältet, und Kathrin hatten sich für eine Runde entschieden, Frank und Ich machten 2 Runden und Stefan und Oliver die 3 Runden.

e11Hambach.jpg

Hier die Ergebnisse :

Oliver                   21 km in 1:42:52      1.Platz in M 40

Stephan                 21 km in 1:45:52   2 Platz in M 50

Frank                     14 km in 1:23:09   3.Platz in M 40

Udo                       14 km in 1:14:34   6.Platz in M 45

Nadine                   7 km in 43:52       2.Platz in W 40

Kathrin                   7 km in   41:01     2 . Platz in W 35

Leider sind wir viel zu früh gefahren, das wir das tolle Ergebnis erst aus dem Internet erfuhren  ( Danke an Stephan ,er hatte es als erster gesehen)

dazu noch Stephan´s Bericht:

Gestern war es soweit: der Hambacher Herbstlauf stand auf dem Programm.Mit einem kleinen Team sind wir morgens guter Dinge hin obwohl einige noch ein wenig kränkelten.Aber der Grundgedanke war dabei sein ist alles und warum sollen wir nicht positiv auffallen.Das Wetter war etwas kühl und zeitweise windig aber eigentlich sehr angenehm zum laufen.Die Zeit bis zum Start verging dann auch recht schnell mit Kaffee/kuchen und Quasselei.Es wurden auch einige bekannte Gesichter gesehen wie PETER BORSDORFF - ein gern gesehener Gast auf alle Laufveranstaltungen wie wir wissen.Dann ging es endlich los und konnten loslegen. Nach einem verhaltenen Start zog sich das Feld immer weiter auseinander.Bedingt durch die unterschiedliche Anzahl der Runden wurden Olli und meine Wenigkeit von den anderen vieren in den verbliebenen Runden noch mal kräftig verbal gepuscht. Alles in allem war es ein ziemlich erfolgreiches Rennen für den Verein und wir sind mal wieder positiv ausgefallen - so ganz wie wir uns das vorgenommen haben
.

Öfters mal was neues

Wesertalsperren Lauf in Eupen

Nachdem Ralf und ich am 3. Oktober einen neuen Laufen genießen durften ( Kamp Lintfort ), habe ich am Samstag den Talsperren Lauf in Eupen mal ausprobiert.

Das besondere hier: Einzel Starts im 10 Sekunden abstand. Da ich rechtzeitig vor Ort war, bekam ich eine niedrige Startnummer und startete als 7.   Um 14:01:00 Uhr wurde ich mit vollständigem Namen und Verein auf die Strecke geschickt. Nach bereits 100 Metern überholte ich den ersten. Das war aber auch das letztemal,das ich jemanden überholte Danach wurde ich, gefühlt alle 60 Sekunden, überholt. Die Stecke war sehr gut zu laufen, das Gelände leider nicht: lange Bergauf Stücke und lange Bergabstücke. Ich lief lieber etwas langsamer und genoss die schöne Aussicht auf denm See. Wasserstellen gab es bei 5 und 10 Km, die Beschilderung war sehr gut. Zusammenfassend: eine sehr schöne übersichtliche Veranstaltung mit 85 Teilnehmer, teilweise sehr schnellen Läufern, mit Landschaftlicher Traumkulisse und 6 € Startgeld auch noch sehr Preiswert.

Halb 10 losfahren die Jungs einsammeln (Stephan und Olli)Doris kommt ja mit dem Rad. Zum Glück kennt man sich ja aus und parkt unterhalb der Treppen zum Chorusberg (GRINS). Da wir noch Zeit haben aalen wir uns in der immer noch warmen Sonne auf dem Sportplatz und machen faxen und das wichtige Selfie vorher.

Der Start rückt näher und da kommt auch endlich Doris, wir stellen uns im vorderen Drittel auf und warten auf den Startschuß. Peng und los geht es, eine Runde um den Sportplatz, dann entgegengesetzt der bekannten Winterlaufstrecke vorbei am Stauweiher Diepenbenden (quasi Teil unserer Trainingsrunde). Doris, Stephan und ich gehen gemächlich an, es wird ja noch schwer, olli ist natürlich längst weg. Über den Grindelweg in die Wolfsschlucht bevor der 1. Giftige Anstieg im Grindelwald folgt. Inmitten dieses Anstieges erwartet uns jodelnd Wolfgang Mühlhausen inklusive seiner BAYERNFAHNE. Mein Puls geht hoch wie auch weiterhin die Strecke auf dem Düsbergweg. Das anvisierte Ziel 1:03, letztes Jahr von Udo, Jörg und Frank, was einem 6er Schnitt entspricht scheint unerreichbar. Meine Uhr zeigt 6:34er Schnitt das verleitet mich kurz zu gehen und Doris trabt entspannt an mir vorbei.. kurze Bemerkung „ganz schön steil“! Da hat Sie wohl recht, kurz durchschnaufen und wieder angreifen, oben auf dem Knipp ist die Verpflegungsstation MERLEPÜTZWEG.. ich will nichts trinken, will den Durchschnitt weiter Richtung 6 drücken. Aber es geht noch ein Stück rauf bis zum höchsten Punkt von 7 Wege, hier biegen die 7er rechts ab (boah das würde ich auch gerne) und wir laufen links runter zum Schmalzloch. Erst mal die dicken Beine und Muskeln sortieren, ehe Sie nen 5er Schnitt akzeptieren und Doris kommt wieder in mein Sichtfeld. Der Gesamtschnitt liegt jetzt bei 6:11, soll ich versuchen aufzuschließen? Lieber noch nicht obwohl es noch immer runter geht zum tiefsten Punkt im Hühnertal. So jetzt ist Doris zum Greifen nah, doch es geht wieder hoch zum Verpflegungspunkt MERLEPÜTZWEG, das ist quasi die Zusatzschlaufe die wir im Vergleich zu den 7erm drehen. Oben angekommen (6:15er Schnitt schon wieder) meine bange Frage . Geht´s nochmal hoch?“.. Antwort „Nee nur noch 3KM bergarb“ wir laufen den Düsbergweg wieder runter und dann links.. Sauerei !!! nochmal ganz sanfter Anstieg auf dem Osterweg. Dann endlich HANDBREMSE lösen Zeit gut machen Kasalla den Eberburgweg runter, 2,6KM Zeit das gewünschte Zeitziel 1:03 doch noch zu erreichen. Fast am Ende des Eberburgweg hole ich Doris ein, sage :Komm wir bleiben unter 6er Schnitt. Aber sie kann meiner Pace nicht ganz folgen, die Uhr sagt 4:45 der eben gelaufene Kilometer, das wiederhole ich sogar nochmal auf dem Tönnesrather Weg . Ich fliege dem Ziel entgegen, die Uhr zeigt schon deutlich mit 5:52er Schnitt , dass ich es schaffe .. noch 500 Meter.. auf dem letzten Stück hole ich nochmal 3 Läufer ein…Die Zielgrade Augen zu und nochmal sprinten YEAH. Ist das geil Die Uhr bleibet bei 1:01:36 stehen, Stephan hatte mich im Ziel nochmal angefeuert und Olli lag schon wartend im Gras.. da kam auch schon Doris, die ich noch mal anspornen konnte, Sie blieb auch deutlich unter dem Zeitziel 1:03!
Alle 4 Lustläufer mehr als zufrieden, mit den erbrachten Leistungen auf der wundervollen Charakterstrecke.

Zu den Ergebnissen: Sieger Martin Heuschen 36:41 und Siegerin Irene Winkelmann 44:00… und jetzt die wichtigen Lustlaufergebnisse: Oliver 50:26/ 4:45er Schnitt Platz 76/AK9 Stephan(der ja nur unter ner Stunde wollte)53:06/5.00er Schnitt Platz 111/AK7 Ralf 1:01:36/5:48er Schnitt 234/29AK Doris 1:02:15/5:52er Schnitt Platz 45/AK10. Als Team erreichten wir Platz 10 Gesamt mit deutlich unter 3Stunden.. schade dass es keine 4er Wertung gab, denn Doris Leistung hätte super ins TEAM gepasst.

Ein Lauf den wir 4 allen Lustläufer für nächstes Jahr nur empfehlen können….

Es gibt Wettkämpfe, da läuft es einfach nicht rund. Für mich war so einer der Kustmarathon in Zeeland am Samstag. Viele sagen “Da hast Du Dir auch einen Schweren für Deinen Ersten ausgesucht”, was ja auch stimmt, aber daran lag es nicht. Die schweren Stücke über den Strand und die Dünen wären erst noch gekommen. Ich bin bei Km 17 ausgestiegen und bis dahin war alles recht flach und nur Asphalt. Kein Gegenwind und das Wetter sonnig bei 16°. Bis Km 10 lag ich auch beim geplanten Tempo, merkte aber, dass ich keinen guten Tag erwischt habe. In der Folge wurde der Tritt schwerer und ich legte Gehpausen ein. In der Hoffnung, noch in den Wettkampf zu finden, ging es zunächst weiter. Aber irgendwann muss man sich eingestehen, dass es nichts bringt weiterzumachen. Die Tagesform ist ausschlaggebend und die hat halt nicht gepasst. Schade, muss ich aber akzeptieren. Vom DNF mal abgesehen war es ein schönes Wochenende mit Iris und der Familie Hagens in Westkapelle

Vielen Dank auch für die vielen aufmunternden Nachrichten danach und die Wünsche im Vorfeld.

Auf der Suche, nach neuen attraktiven und schönen Laufveranstaltungen, machten sich 2/3 des Vorstandes, in dem Fall Udo und ich uns auf den Weg.

Ziel war das wunderschöne Kloster Kamp, am Kamp Lintfort. Etwas mehr als 1Stunde Fahrtzeit, war locker mit Themen rund ums Laufen zu überbrücken. Angekommen genossen wir erstmal die tolle und ruhige Atmosphäre rund um das Kloster Kamp. Es erwarteten uns wunderschöne Gärten unterhalb des Klosters, die an Sanssouci erinnerten und die wir später durchliefen.

Oben angekommen inmitten des schönen Klosterhof, erhielten wir problemlos unsere Startnummern. In dem Innenhof war alles aufgebaut, Start, Ziel, Trink und Essenstand, einfach klein und familiär.

Da wir noch etwas Zeit hatten, schauten wir uns um und fanden einen zweiten Hof mit Voliere und traumhaften Blick auf die Gärten. Dann begaben wir uns in aller Ruhe an den Start, an den überschaubar nur 135 Starter teilnahmen. Peng, der Startschuß fiel und wir machten uns auf die wunderschöne 5KM Rundstrecke, die 2mal zu laufen war. Zunächst von oben herab durch die Gärten, legten wir zügig in 5:05 los, als wir das Gelände verließen drosselten wir etwas das Tempo. Ich hatte einen guten Tag erwischt und wir pendelten uns um die 5:22 ein. Udo hatte noch mit den Ausläufern seines Schnupfens zu kämpfen und ließ mich ziehen.. so kurz noch durch ein kühles Waldstück und schon war ich wieder in den Klostergärten. Jetzt kam der schwierigste Teil zum Kloster los, da ließ man Körner, oben ne Runde im Klosterhof drehen und ab in die 2. Runde. Udo kam mir gehend entgegen und stieg vernünftiger Weise mit zu hohem Puls, aufgrund der noch nicht abgeklungenen Erkältung aus. Also alleine weiterkämpfen und mein Zeitziel neu ausrichten. Plan war zunächst nah an die 57:45 vom Kitzenhauslauf rankommen, doch jetzt wollte ich unter dem 5:30er Schnitt bleiben und die 55er Marke knacken. Die ersten 2,5KM nach der Wende, konnte ich das Tempo noch unter 5:30 halten… uihh jetzt tat es aber dann schon weh. Noch 5KM knautschen, wieder durch das kühle Wäldchen unten in den Gärten angekommen… schnauf immer noch 5:29er Schnitt. Aber jetzt kam wieder der Anstieg zum Kloster hoch, ich hab alles gegeben, bei KM 10 war ich noch im Schnitt aber die Strecke war 100m länger, so finishte ich mehr als zufrieden in 55:21.

Kaputt und glücklich nahm Udo mich schon im Empfang, samt meiner Tasche, Glückwunsch und Finisher-Bier.

Es hat uns beiden riesig gut gefallen und wir wollen diesen besonderen Lauf nächstes Jahr in die Kategorie gesponserter Lauf von Lustlauf aufnehmen. Weil einfach die ganze Veranstaltung und das Drumherum gepasst haben.