Einladung zum Zusatztraining Samstags 9 Uhr Waldstadion.. mein kleiner Bericht vom letzten Samstags -Lauftreff..

die wunderschöne neue Runde verlief wie immer Start am Waldstadion, vorbei am Stauweiher nach Diepenbenden(1 Runde um den See), Teil der Winterlaufstrecke, über Pommerotter Weg, rechter Hand die Pionierquelle, hoch zur Pferdeampel und zurück vorbei am Lokal Bismarckturm.. Waldstadion.
6,2KM wunderschöne Kilometer im 7er Schnitt...
nächsten Samstag bist DU doch auch dabei....

Laufen im Gelände abseits der befestigten Wege das ist Trail. Eigentlich kann man Trail ja immer laufen, aber gerade Anfang des Jahres gibt es einige schöne Trailveranstaltungen in der Region. Drei davon bin ich gelaufen.

Der erste Start war am 19.1. beim Eurode-Trailrun (gehört zum Abdij Cross) in Kerkrade. Über die Veranstaltung hat Oli schon einen schönen Bericht geschrieben, deshalb fasse ich mich kurz. Hier bin ich vor 6 Jahren das erste Mal einen offiziellen Trailrun gelaufen. Mittlerweile bin ich dort zum 5. Mal gestartet. Liebevoll organisiert, kleines Startgeld und Dank der Abdij Rolduc ein Start-/ Zielbereich mit toller Kulisse. Gestartet bin ich über die kurze Strecke von 10,5 KM. Leicht verändert zu den Vorjahren.   

 

Am 4.2. war dann der nächste Start. Der Hivernaltrail in Landgraaf stand an. Hier bin ich letztes Jahr schon einmal gelaufen. Da noch die 20 KM Strecke, diesmal  “nur” die 11, welche letztendlich aber 11,75 KM waren. Die Veranstaltung ist top organisiert. 4 Distanzen ( 11 / 20 / 30 / 50) werden angeboten. Der erste KM ist zum Einlaufen - flach. Dann geht's die Treppe am Snowworld hoch. 504 Stufen, diesmal noch dick vereist. Danach geht der Trail richtig los. Erst einmal wieder runter, dann wieder hoch und mehr oder weniger immer so weiter. Ein stetes Auf-und-Ab. Mal ein Singletrail und dann mal wieder einen etwas breiteren Pfad. Aber immer schön durch Matsch und Pratsch. Der Schnee und Regen in den Tagen davor, kombiniert mit Bodenfrost und Tauwetter haben den Boden aufgeweicht. Aber das kannte ich ja schon aus dem Vorjahr. Nicht leicht zu laufen, aber mir hat es Spaß gemacht. Im Ziel gab es dann eine leckere Erbsensuppe zur Stärkung/Belohnung.

Trail Nr. 3 fand dann heute (10.2.) statt. 11 KM Drielandenpunt Trail mit Start und Ziel in Vaals. Auch im Angebot 21 oder 30 KM. Vom Start weg ging es erst einmal direkt hoch zum Wilhelminaturm. Diesen erreichte man nach etwas mehr als 1 KM. Oben angekommen ging es zunächst einmal eben weiter; dafür aber durch tiefen Matsch. Nach einem guten KM über den Vaalserberg ging es abwärts Richtung Belgien. Aber natürlich nicht direkt, sondern der Weg schlängelte sich mit etwas auf-und-ab runter. Was man runter muss, muss man dann auch wieder nach oben. Das Ziel lag ja auf der anderen Seite vom Berg. Bei KM 8 erreichte man dann das Dreiländereck. Hier erlaubte ich mir einen kurzen Fotostopp.  

 

Der Weg führte noch mal für knapp  zwei KM mit auf-und-ab über den Vaalserberg bevor es dann  Richtung Ziel ging. Der letzte gute KM ging abwärts. Im Ziel angekommen gönnte ich mir noch eine kleine Stärkung. Diesmal Grießpudding anstelle von Erbsensuppe.

 

Das Wetter war echt fies. Regen Regen und nochmals Regen. Die Strecke dadurch eine einzige tiefe Matschgrube. Trotzdem hat es riesig Spaß gemacht.

 



Als MItveranstalter freuen wir uns auf ein wieder tolles Familien-Laufevent für den guten Zweck. Als gemeinnütziger Verein setzen wir unsere MANPOWER wieder gerne für Euch ein .."von Läufern für Läufer"

Straßenläufe sind ja so eine Sache: Man kommt im Training nicht drum herum aber so wirklich Spaß machen sie keinen. Das wiederum ist natürlich Geschmacks- bzw. Ansichtssache und stark von persönlichen Vorlieben abhängig. Mir aber machen sie kaum Spaß. OCR’s sind aber kein günstiger Spaß. Hier werden schnell mal 80-110€ Startgebühr pro Lauf fällig. Von An- und Abreise- und ggf Übernachtungskosten ganz zu schweigen. Eine günstige Mischung sind Trail-Läufe. Und von diesen gab es am 19.01.2019 wieder einen in meiner Heimatregion. Es war also fast schon eine Pflichtveranstaltung auf die ich von einem Laufkameraden aufmerksam gemacht wurde. Es galt eine Trail-Strecke von 21km (also ein Halbmarathon)  zu „überwinden“.

Überwinden klingt mir zu negativ. Sagen wir lieber mit Freunde und Spaß zu laufen. Mittlerweile habe ich einige Freunde auch eben in der Läuferszene. Im Gespräch mit diesen und allen anderen betone ich immer wieder, dass für mich Freude und Spaß an der Bewegung und am Sport mehr zählen als eine unglaublich gute Pace. Ich bin nicht langsam, dennoch bin ich allenfalls ein ambitionierter Hobbyläufer. Mein Anspruch ist es nicht auf dem „Treppchen“ zu stehen. Aber der Fairness halber sei trotzdem gesagt, dass es natürlich schön ist, wenn man mit dem was man macht Erfolg hat. Der zeigt sich leider ja nicht zuletzt in der Platzierung. Hier reichen mir aber die ersten 10% locker um mich gut zu fühlen. Hinzu kommt noch das der Mensch eh dazu neigt sich mit anderen zu vergleichen. Gut zu wissen ist dann, dass erstens noch nie ein Meister vom Himmel gefallen ist und alle irgendwann mal angefangen haben (zu laufen) und zweitens sich der Erfolg einstellen wird, wenn man etwas gerne und regelmäßig macht.

Der Abdij-Cross ist ein sehr anspruchsvoller Cross-/Traillauf der diese Bezeichnung sicherlich verdient hat. Abtei Rolduc in Kerkrade ist eines der wichtigsten religiösen Denkmälern der Niederlanden: es ist der größte Abteikomplex der Benelux-Ländern und eines ihrer 100 wichtigsten Denkmälern. Genau in diesem Abteikomplex ist der Ausgangspunkt für die kräfteraubenden 21km des Trails.

In Aachen (meiner Heimat) sagt man, dass man von Aachen über die Niederlande bis zur Ostsee schauen kann. Was man damit meint ist, dass die Niederlande angeblich super flach sind. Sind sie nicht:

Es müssen ja nicht gleich die Alpen sein. Dieser Trail reicht schon um ordentlich gefordert zu werden. Dabei führt er querfeldein, teilweise ohne erkennbare Wege, quer durch das schöne Wald- und Seenreiche Kerkrade und streift dabei die niederländisch/deutsche Grenze.  Dennoch kommt dieser Lauf nicht ganz ohne Straßenkontakt aus. Sämtliche Überquerungen sind aber professionell gesichert und der Läufer hat „Vorfahrt“. Im Allgemeinen ist die Organisation auf sehr hohem Niveau, was nicht zuletzt der 55jährigen Geschichte dieser Laufveranstaltung geschuldet scheint.

Jedem, der Spaß am Laufen, an der Natur und an Herausforderungen hat, kann ich diesen Lauf nur wärmstens empfehlen. Mit nur wenigen hundert Läufern scheint der Lauf zunächst recht klein. Allerdings sollte man hierzu wissen, dass es verschieden Kategorien und Laufstrecken gibt und sich das Event über mehrere Tage erstreckt.

Wenige Hundert heißt in diesem speziellen Fall, dass circa 300 Läufer an der Startlinie standen von denen aber nur 83 auf die Halbmarathon-Distanz gingen. Der Rest lief einen verkürzten 10km-Trail. Mir persönlich hat dies gefallen, da so die Strecke nicht überlaufen war. Das hat bei schmalen Waldwegen große Vorteile. Nachteilig ist zweifellos aber, das ich weite Teile der Strecke alleine war und mir die Strecke ähnlich bei einen Orientierungslauf noch „suchen“ musste. Es gab niemanden, dem ich “blind” hinterher laufen konnte. Allerdings ist die Strecke mit Pfeilen und Markierungsband gut ausgeschildert.

Ein läuferisches Jahr der Extraklasse geht zu Ende. Aber nicht ohne noch mal einen rauszuhauen!

Am 31.12.2018, dem letzten Tag des Jahres und somit auch der letzte Change die Jahresstatistik noch zu verändern trafen sich 6 Topathleten die Aachen so selten gesehen hat zum DLC-Silvesterlauf 2018. Zum Glück der übrigen Teilnehmer fielen Verletzungsbedingt einige der Spitzenläufer Aachens du Mitglieder des Lustlauf – Mein Verein e.V. leider aus.

 Wir trafen uns im Headquarter der Lustlauf – Mein Vereins e.V. wo wir uns gemeinsam auf den Lauf vorbereiteten. Nach kurzer Stärkung mit selbstgebackenen, von Kohlenhydraten triefenden Kuchen und Co und einer persönlichen Kaufberatung gingen zunächst unsere Sprinter an den Start: Ralf und Gabriele starteten in der 4,8km Challenge. Dank perfektem Training in den wöchentlichen Einheiten des Vereins war dies selbstverständlich kaum eine Herausforderung für beide. Und natürlich wurden hier spitzen Zeiten und Platzierungen errungen: Ralf lief schneller denn je und ließ weit mehr als 75% des Gesamtfeldes hinter sich. Er erreichte mit einer Zeit von 24:17Min (5:03Min/km) den Platz 248 in der Gesamtwertung und sogar den 21. Platz seiner Altersklasse M50. Gabriele war nicht weniger Erfolgreich und belegte mit einer Zeit von 28:54Min (6:01Min/km) den Platz 576 bzw. den 3. Platz ihrer Altersklasse W60.

Der Hauptlauf der Veranstaltung und somit die Langstreckendistanz stand nun kurz vor dem Startschuss durch den unabhängigen Schützen.

Für Außenstehende ging ich selbst eventuell ein nicht kalkulierbares Risiko ein. Allerdings war mir dank der hervorragenden Beratungsqualität und der langjähriger Erfahrung des „Haus und Hof Schusters“ des Lustlauf – Mein Vereins e.V. klar, dass ich dieses Risiko ruhigen Gewissens eingehen kann. So trat ich das Rennen mit, keine 30 Minuten zuvor im Runner-Shop gekauften Schuhen an und fühlte mich dabei keine Minute unwohl!

Stephan, Sascha, Jörg und ich (Oliver) starteten um 15:45Uhr auf dem Aachener Markplatz in die 6 Runden des Silvesterlaufs. Leider gingen uns wertvolle Sekunden in der Startphase verloren, da hier das Gedränge um die Pole-Position sehr groß war und leider viele Hobbysportler ihre eigene Leistung überschätzten. So wurden Sportler der Spitzenklasse abgedrängt und konnten gerade in der so wichtigen Startphase ihr Potential nur mäßig zeigen. Dies legte sich aber dank Nike, Göttin des Sieges und der Sportlichkeit und Tochter des Zeus und der Aphrodite nach wenigen hundert Metern.

Der Rundkurs bestand aus je 3 kurzen und 3 längeren Runden die jeweils über den Aachener Markt verliefen. Auch hier, wie bei der 4,8km Distanz, war sicherlich das Highlight, dass der Kurs am Runner-Shop, dem Headquarter des Lustlauf – Mein Verein e.V. vorbei lief und wir uns so gegenseitig „pushen“ konnten. Ralf war sichtlich stolz auf „seine“ Truppe.

Spitzenplatzierungen natürlich auch bei der 10,3km Distanz: Oliver ließ knapp 500 der mageren 600 Starter hinter sich und erreichte mit einer Zeit von 45:03Min (4:22Min/km) den 105 Platz der Gesamtwertung und den 13. Platz seiner Altersklasse M40. Knapp gefolgt, mit 1:38Min Abstand überquerte Stephan die Ziellinie. Er mit belegte nach 46:41Min (4:31Min/km) den 145. Platz der Gesamtwertung und den 16. Platz seiner Altersklasse M50. Immer noch in der ersten Siegerwelle des Silvesterlaufs erreichte Sascha nach 53:47Min (5:13Min/km) und nach 6 Runden den roten Teppich auf dem Aachner Marktplatz. Er belegte damit den Platz 329 der Gesamtwertung und den sehr respektablen Platz 33 seiner Altersklasse M45. Nach entspannten 59:10Min (5:44Min/km) belegte Jörg den 469. Platz der Gesamtwertung und den 49. Platz seiner Altersklasse M45.

Lustlauf – Mein Verein e.V. hat Aachen wieder einmal gezeigt, dass nicht nur Leistung, Drill und straffe Trainingspläne zum Erfolg führen sondern auch Lust am Laufen.

In diesem Sinne: Auf ein Erfolgreiches Jahr 2019….Aachen, zieh sich warm an, wir sind wieder mit dabei!