Nur noch knapp 1 Monat, am 28.06. ist es wieder so weit; Runner Shop und Lustlauf laden ein zum 15. Benefizlauf!!! Bereits über 250 Laufbegeisterte haben sich für die verschiedenen Strecken angemeldet. Vom Bambibi-Lauf 400m bis zum Volkslauf über 10KM ist für jeden was dabei….. Bis zum 01. Juni sind die Startgelder noch vergünstigt, also zuschlagen und melden, wobei ja wie jedes Jahr alle Startgelder zugunsten zweier Aachener Institutionen gehen. Dieses Jahr gehen die Gelder an: HOSPITZSTIFTUNG Region Aachen, sowie Verein für KÖRPER UND MEHRFACHBEHINDERTE Aachen e.v. Unser gemeinsames Ziel sollte es sein die magische 1000er Teilnehmerzahl zu toppen und somit den Rekorderlös von 15000 Euro vom letzten Jahr zu toppen. ALSO LAUF AUCH DU MIT….

Gestern Abend, war es nach fast 7 Jahren Abstinenz wieder soweit, das Ich mich zusammen mit Thomas Priesmeyer(DU BIST SCHULD) auf die Bahn getraut habe. Rainer der ja voll im Saft steht, war schon vor uns im 1. Lauf um 18UHR30 am Start, da war ich noch mit meinem Laufseminar im Regen unterwegs. Dadurch haben wir leider auch seinen phenomenalen Lauf verpasst!!! Hurra wir haben einen Kreismeister in der Altersklasse M35, als 4. in seinem Lauf und sehr guten 19:37,96
finishte er. Überhaupt war nach langer Zeit noch mal richtig was los auf der Bahn, Glückwunsch an den Ausrichter die ATG, die diese Laufserie vom DLC übernommen hat. So kurz zum Renngeschehen aus meiner Sicht: Vorstellung war das Ding in 22 Minuten zu rocken, heisst 12X in 1:45 pro Runde und noch ne halbe. Am Start ging es schon prima los, als erster aufgerufen mußte ich INNEN auch noch loslaufen, was meistens mit zu SCHNELL endet. Also mit knapp 20 Läufern an die Startlinie und sich schnell richtig einreihen, das tat ich hinter Rita, einer ehemaligen Laufkollegin aus H´rath. Die erste Runde in 1:37,verdammt ZU SCHNELL!! Egal Augen zu und durch wird schon schiefgehen(DENKSTE). Also festgebissen bis KM 3 Durchgangszeit 12:39, das wäre ne Endzeit von ca.21:15, verdammt viel zu SCHNELL!!! Ja und dann beginnt eben auf der Bahn das STERBEN. Thomas der mit im Rennen war, war schon lange ausser Sichtweite, der nächste Kilometer lief mal so gerade unter 5er Schnitt, alles vorbei!!!! Aber zum Glück waren ja genug alte Bekannte an der Strecke, die es dann doch schaffen, das man(n) noch mal alles gibt. Nur noch 2 Runden, da bekomm ich en Klaps auf die Schulter Thomas überrundet mich (Boah ist der alte Sack(SORRY) verdammt gut!). Aber auch er ist platt. Nur noch 1Runde Thomas ist schon im Ziel– WAAAS 20:18,05 als DRITTER im Ziel unseres Laufes uuund als ZWEITER in der Altersklasse bei der Kreismeisterschaftswertung. Übrigens bei den 10000M vor 2 Wochen war er auch schon DRITTER in der Kreismeisterschaftsaltersklassenwertung(WAT FÜR EN WORT). So nochmal auf die Uhr geschaut noch 150 Meter und schon bei 22:00, egal alles aus dem Körper rausholen es wird ne 22:25,41. Damit gewinne ich keinen Blumenpott bei ner Kreismeisterschaft, aber es ist immerhin en 4:29er Schnitt, teilzufrieden und total kaputt geh ich mit Thomas nach Hause. AAABER mit der Bahn hab ich jetzt noch ne REchnung offen, ich werde es wieder tun am 2. JUNI über 3000M da sollte es doch was schneller gehen, was meint ihr…..

Wir Halbmarathonläufer (Monika, Jannis und Annette) konnten ein wenig länger schlafen und sind erst so gegen 9 Uhr nach Visé aufgebrochen. Nach den üblichen Vorbereitungen, Startnummern abholen, Toilettengang, Taschen abgeben, liefen wir dann Richtung Start und dann ging es auch schon bald los. Auf den ersten Kilometern musste ich Monika und mich immer wieder leicht bremsen, aber dann hatten wir unser Tempo gefunden und liefen auf der ebenen, schönen Strecke, teilweise direkt an der Maas entlang, immer weiter dem Ziel entgegen. Unterwegs standen immer wieder Leute, die einen anfeuerten und auch diverse Musikgruppen machten Stimmung. Kurz nach km 15 machte sich das ganze Wasser, was ich unterwegs an den zahlreichen Verpflegungsstationen zu mir genommen hatte negativ bemerkbar, und ich musste einen Gang zurückschalten. Monika hat mich noch gut motiviert und gezogen, aber 2 km vor dem Ziel musste ich sie dann ziehen lassen. Unterstützt von Ralf und seiner Familie sowie Dustin, Christina und Jannis, der das Ziel schon längst erreicht hatte, schaffte ich aber die letzten Meter durch Visé ins Ziel. Jannis hat den Halben als Vorbereitung für seinen Triathlon absolviert und war mit seiner Zeit (1:53:45) zufrieden, Monika wollte, da sie fast unvorbereitet mitgemacht hat, einfach nur ankommen, was sie mit Bravour geschafft hat (2:11:54), und ich wollte gerne unter 2:15 h bleiben, was mir auch gelungen ist (2:13:13). Nicht nur deshalb ist unser Fazit absolut positiv und wir können diese kleine, feine Laufveranstaltung, die organisatorisch keine Wünsche offen lies, allen nur empfehlen!

Besonders schön war es auch, Udo bei seinem Marathon-Debüt ins Ziel laufen zu sehen und als wir schon nicht mehr damit rechneten kam auch Doris. 5 Lustläufer am Start, 5 Lustläufer glücklich im Ziel!

JannisAnnette

 

Bereits im letzten Jahr bat ich Doris, wenn sie wieder in das Marathon Training einsteigen würde, mir Bescheid zu sagen, da ich auch mal einen Marathon lauen möchte. Nach etlichen km auf der Vennbahn, anfänglichen Zweifel und Bedenken, war es am 10 .Mai endlich soweit. Doris Mann Ralf fuhr uns im Wohnmobil nach Visé. Bei hervorragen Laufwetter ging es pünktlich um 9.05 los. Doris und ich wollte uns am Pace Maker 4:15 Endzeit halten, macht einen 6er Schnitt. Nach einigen km hatte ich meinen Rhythmus gefunden und lief sehr gleichmäßig jeden Km knapp unter 6 min /km +/-5sekunden. Doris war mit der Gruppe um den Pacemaker ca., 100 m hinter mir. Bei Km 19 lief Doris dann zu mir auf und wir liefen einige Zeit zusammen.
Zur Halbzeit bei KM 21,1 war meine Splitzeit 2:07 bei einer geplanten Ziel zeit von 4:15 genau im Zeitfenster. Aber es sollte alles anders kommen.Doris wurde immer schneller, oder wurde ich immer langsamer. Auf jeden Fall war Sie auf einmal weg.
Jetzt machte sich meine leicht angeschlagene Gesundheit bemerkbar (seit Freitag Magenkrämpfe und Halsschmerzen,)die Durchschnittszeit pro Km ging rapide in den Keller. Der Pacemaker 4:15 hatte mich dann auch irgendwann überholt. Egal, solange du ihn noch siehst, ist noch nichts verloren, dachte ich mir. Die Km wurden auf einmal immer länger und ich hangelte mich von einer Verpflegungsstation zur nächsten. Bis Km 30 war es noch einigermaßen erträglich, den Pacemaker konnte ich noch dahinten sehen, aber es war der 4:30 iger der mich irgendwann überholte.
Ab km 32 wurde die Sehnsucht zur nächsten Verpflegungsstation immer größer, die Beine wurden immer schwerer und der Magen knurrte.
Auf einmal sah ich Doris wieder, gehend, so wie ich auch. Ich lief zu ihr auf, um zu fragen wie es ihr ging, oder wie es lief ;). Auch sie war leicht erkältet gestartet. Ich wollte Doris zum nächsten Streckposten begleiten, aber sie schickte mich weg, ich solle weiterlaufen. Laufend und gehend machte ich mich wieder auf den weg. Mal gehend mal laufend freute ich mich über jede Km Markierung, die ich sah. Aufgeben niemals, du läufst den SCH…. Bis zum Ende durch, all die Km und langen Läufen sollten schließlich nicht umsonst gewesen sein. Ein Blick auf die Uhr km 40,8… auf einmal stand Ralf da und lief mit mir den letzten Km zusammen, kurz vorm Ziel wurde ich von Lustläufern und Ralfs Familie ins Ziel getragen, Gänsehaut pur..

Mein Fazit: Tolle Strecke und gut organisiert. Mit meiner Zeit etwas, aber nur ein klein wenig, unzufrieden, dennoch stolz gefinisht zu haben. Und großen Respekt vor allen, die sich an einen Marathon herantrauen, egal wie schnell.
Mein ganz besonderer Dank gilt Doris, die mich zum Marathon gebracht hat und unzählige KM ertragen musste.
Jetzt weiß ich, welcher Trainingsaufwand dahinter steckt. Es war nicht mein letzter, versprochen.!

Udo

Maas-Marathon laufen oder Muttertag feiern?
Die Entscheidung viel eindeutig zugunsten des Maas-Marathons aus,nachdem Udo und ich seit Januar unsere langen Läufe immer weiter ausgedehnt haben und wir uns gut vorbereitet fühlten.Die Vennbahntrasse haben wir so schon bis hinter Büttgenbach erobert.
Nach einem Telefonat am Samstag stellte sich heraus,dass wir beide nicht ganz gesund waren.Udo meinte,er wolle auf jeden Fall laufen und nachdem ich ihm erklärt habe,dass das keine kluge Entscheidung ist,habe ich dann für mich selber ganz unklug beschlossen, mitzufahren. Sonntag um 6:45 Uhr brachen wir Richtung Vise auf und erst mal waren alle Beschwerden vergessen.
Am Start stellten wir uns ganz optimistisch hinter den 4:15 er Pacemaker.Nach dem Startschuss lief es für mich die ersten 16km gut und ich fühlte mich fit.Mit Udo gingen ein bisschen die Pferde durch,er lief dem Pacemaker erst mal davon.Oh,oh,dachte ich mir,ob das wohl gut geht.
Bei mir kam nach km 16 leider schon der Hammermann und das war mindestens 20 km zu früh! Ich hatte aber meinem Mann schon angedroht,dass ich eventuell abbrechen werde,wenn ich mich nicht gut fühle und er mich abholen soll.Ich habe mich dann von km zu km gequält und auch bei Udo ließ der Elan sehr nach.Ein Stück liefen wir zusammen,dann lief ich mal vor,dachte aber die ganze Zeit dran,aufzugeben.So habe ich mich dann bis km 34 vorgearbeitet und dann bekam ich Krämpfe in beiden Beinen und konnte mich nicht von der Stelle bewegen.Als Udo aufschloss,wollte er mir einen Streckenposten schicken,aber ich habe ihn dann weitergeschickt und konnte irgendwann langsam weitergehen.Bei km 35 hatte ich eigentlich endgültig die Nase voll und rief meinen Mann an.Ich wollte abgeholt werden,aber ich hörte meine Stimme sagen,dass ich wohl noch eine gute Stunde unterwegs sein würde,da ich nur noch gehen könnte.Außerdem könnte mich ja der Besenwagen mitnehmen.So habe ich mich dann auf den Weg gemacht und es ging immer besser und ich konnte auch wieder laufen.Mein innerer Schweinehund hat mir die ganze Zeit im Nacken gesessen,aber bei km 39 habe ich ihn im Graben liegen gelassen und ihm gesagt,er brauche es gar nicht erst zu versuchen,aufzustehen,ich würde auf jeden Fall ins Ziel laufen.
Das habe ich dann auch geschafft und Udo ist schon eine Weile vor mir angekommen. Und deshalb herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Marathon,Udo,darauf kannst du stolz sein.
Ich bin auch stolz darauf,durchgehalten zu haben,werde aber nie mehr krank starten. Ach ja,unsere Zeiten,aber was sagen schon Zeiten aus: Udo 4:42:44, Doris 4:48:04
Zum Durchhalten beigetragen haben die vielen aufmunternden Worte am Wegesrand ( ich glaube,da gab es auch einen Frauenbonus;-) ),eine Gruppe Fahrradfahrer,die alle paar Km lautstark und namentlich angefeuert hat und natürlich die bekannten Lustlauf-Gesichter kurz vor dem Ziel.Den Halbmarathon-Läufern gratuliere ich auch ganz herzlich für ihre tolle Leistung und danke euch,dass ihr nach der Anstrengung noch so lange auf uns gewartet habt:-)