Halbmarathon in New Orleans am 25. März 2018

Endlich der langersehnte Urlaub in den USA! Und damit stand mir der Halbmarathon in New Orleans bevor. Leider bin ich 3 Wochen vor diesem Halbmarathon beim Laufen gefallen. Erst hielten sich die Schmerzen in Grenzen, sodass ich den 10 km Selfkantlauf machen konnte. Aber danach haben sich die Schmerzen an den Rippen bis zum Urlaub in den USA so sehr verstärkt, dass ich bis zum Tag des Halbmarathons gar nicht gelaufen bin.

An den Start in New Orleans wollte ich unbedingt, auch wenn ich im schlimmsten Fall gehen musste. 3,5 Stunden hatte man dort zur Verfügung.

Der Start war bereits um 7:15 Uhr. Sehr früh aber das war schon richtig, weil es an diesem Tag 28 Grad werden sollte. Um 7:00 war es noch angenehm frisch. Mein Hotel befand sich 5 min zu Fuß vom Start. Zum Glück hatten wir ein paar Monate vorher reserviert, seit Wochen ist alles voll!

Kurz vor dem Start sprach ich mit einer nicht ganz jungen Läuferin, die im Rücken ein Schild hatte „Running 50 States“. Die Dame hatte bereits 18 States hinter sich… Mit ihr habe ich mich hinter den pacemaker für den Halbmarathon in 2:10 h gestellt, wohlwissend, dass das bei meinem nicht existierenden Training der letzten 3 Wochen sehr optimistisch war.

Vor dem Start erklang der US Nationalhymne, von einer Frau gesungen. Sehr laut, sehr klar, und wie ein Gospel. Alle Läufer standen mit der Hand am Herzen. Es war sehr ergreifend.

Die ersten Kilometer gingen leicht. Dann spürte ich schnell das fehlende Training. In der zweiten Hälfte bin ich immer öfter ein paar Sekunden gegangen. Die Sonne schien, es wurde wärmer aber es war sehr erträglich, da viele Bäume am Straßenrand ihre Schatten anboten. Das leichte blaue Laufshirt von Lustlauf mein Verein war die perfekte Kleidung für diesen Lauf. Es waren viele Versorgungsstationen auf dem Weg, allerdings wurden nur Wasser und ein Isotonisches Getränk angeboten. An 2 Stationen auch Gels.

Die Stimmung war locker aber es wurde am Straßenrand nicht besonders viel angefeuert. Ich hätte mehr erwartet, weil abends im French Quarter von New Orleans eine laute, fröhliche, tänzerische, unglaubliche Partystimmung herrscht, wie ich sie noch nie erlebt habe. Wahrscheinlich schliefen noch alle…

Am Ende fingen die Muskeln an den Oberschenkeln an zu schmerzen und die 3 letzten Kilometer bin ich fast nur noch gegangen. Dies war auch okay. Es sind sehr viele anderen Läufer gegangen, mehr als ich in Köln oder Visé beobachtet habe. Mein Ergebnis: 2h38.

Am Ziel erhielt ich die wunderschöne bunte Medaille, groß und schwer, in Form eines Totenkopfes, der in der Dunkelheit leuchtet (fröhliche bunte Totenköpfe sieht man in New Orleans überall auf T-Shirts und Objekten wegen der dort herrschenden vaudoo Tradition).

Es hat Spaß gemacht und ich bin froh, dass ich dabei war!

Am letzten Sonntag war es so weit. Zum Start in die Saison gingen fünf motiviere Lustlaufdamen an den Start: Jenni und Daniela nahmen sich den Halbmarathon vor und Maria, Helene und Birgit gingen über die 10 km an den Start. Bei zunehmend frühlingshaften Temperaturen wurde am Gangelter Freibad gestartet, um daraufhin die durchaus reizvolle Landschaft rund um Gangelt auf einer schönen Panoramastrecke zu erkunden. Auf Pfaden zwischen winterlichen und zugleich wild anmutenden Wiesen mit dezenten Bachläufen, machte sich zunächst die 10km-Karawane auf den Weg. Erst einmal eingetaucht in die Naturidylle der Selfkantregion, führte der Weg durch wunderbare Waldabschnitte, vorbei an Pferdekoppeln und frei zugänglichen schottischen Hochlandrindern, die theoretisch von den Läufern hätten gekrault werden können. Beim Halbmarathon kreuzten diese sogar vereinzelt den Weg, der wiederholt durch Tiergatter bzw. Viehroste im Boden unterbrochen wurde. Am Wegesrand gab es immer wieder Wanderer, die den Läufern ein Lächeln oder Applaus schenkten, auch wenn man ganz allein und nicht im Tross vorbeikam. Einfach ein liebenswertes Ambiente. Auf den letzten Metern zum Ziel, wurden die 10er-Läufer sogar noch von den sich einlaufenden „Halbmarathonis“ angefeuert. Das nenne ich echten Sportsgeist. Einen Vorteil hat es auch, wenn man nicht ganz so schnell ist: Man verpasst am Wegesrand fast nichts! Nach ausreichend Schweiß und vielen nicht zuletzt „tierischen Eindrücken“, rückten dann Maria (1:06), Helene (1:08) und Birgit (1:16) nach und nach ins Ziel. So konnte das erste Team auch noch Jenni und Daniela beim Start anfeuern, die mit grandiosen Zeiten nach 21,1 km finishten. Jenni überschritt mit nur drei Minuten die zwei Stunden-Schallmauer und Daniela flog mit 2:15 hinterher. Gratulation Ladies!

Im Ziel war die Versorgung nach 10 km mit Orangen und Bananen prima. Zur Erinnerung gab es für alle Zieleinläufer noch ein T-Shirt. Auch Wasser gab es unterwegs wirklich oft, was bei den schon höheren Temperaturen klasse war. Daniela und Jenni erwischten später allerdings eine nicht mehr ganz so prickelnde Versorgung und leider auch nur noch T-Shirts im „Minikleidformat“. Schade. Trotzdem war es für unser Team ein wirklich gelungener Sonntag, an dem wir Damen unseren Verein mehr als würdig vertreten haben. Also Männer, formiert Euch und gebt Gas!

daher stand am letzten Wochenende das 2. mal der Besuch im WOF4 an. Pünktlich wie es sich gehörte starteten wir mit guten 20 Minuten Stabitraining, wo sich rasch zeigte, das es einiges zu tun gibt.

Doch Dirk ruft nun eine wöchentliche Hausaufgabe aus, so das aus den 20 Minuten, beim nächsten Wiedersehen, bestimmt 25 Minuten werden...und schon heute wissen ALLE, Rockys Liegestütz sind die besten.

Danach stiegen wir aufs Bike und absolvierten eine 60 minütige Berg/Talfahrt incl. einigen Intervallen. Der Schweiss floss in Strömen, der Spaßfaktor kam ganz gewiss nicht zu kurz, so das es im Anschluss an die 3. Disziplin ging.

Marmorkuchen ohne Zucker😂😂😂, mit ganz viel Schokoladenguss, dafür gibt es nur ein Wort, überragend, danke an die Spender.

Wir freuen uns schon jetzt aufs 3. mal, wenn es heisst, train good-feel good.WOF4.jpg

Viel Matsch, stetes Rauf-und-Runter und Hollands längste Treppe erklimmen, dies sind die wesentlichen Merkmale des gestrigen Hivernaltrails in Landgraaf.  

Pünktlich um 11 Uhr ging es los auf meinen ersten Trailrun über 20 KM. Die Läufer über 50 und 30 KM waren schon seit 10 bzw. 10.30 Uhr unterwegs, um 11:30 Uhr sollten uns noch die Läufer über 11 KM folgen. Die ersten knappen 1,5 KM ging es recht eben zu und man führte uns in Richtung der Skihalle. Dort erwartete uns schon der erste Anstieg. 508 Stufen (nein ich habe sie nicht gezählt, nur gelesen, dass es so viele sein sollen) waren zu überwinden; Hollands längste Treppe halt. Oben angekommen begann der Trailrun dann so richtig, die ersten Trampelpfade waren zu laufen. Die Meter die man eben noch hochgelaufen ist, durfte man auf der anderen Seite wieder runterlaufen bzw. -rutschen. Unten angekommen machte man um fast 180° kehrt und lief wieder hoch. Naja, vielleicht war es auch eher ein schneller Wanderschritt, da es doch ein wenig steiler war. Dieses erste Teilstück hat das Läuferfeld schon ganz schön auseinandergezogen. Ab hier ging es für mich mehr oder weniger alleine im hinteren Viertel des Feldes weiter. Immer wieder ging es mal ein Stück rauf und dann wieder runter. Es ging durch`s Unterholz, mal wieder auf etwas breiteren Wegen und ein ganz kurzes Stück an einer Straße entlang. Ich denke, die Bilder geben einen kleinen Eindruck von der Strecke und den Herausforderungen. Auf den Bildern sieht man auch die gelben Markierungspfeile, die einem den Weg wiesen. Hier hat der Ausrichter gute Arbeit geleistet. Auch das Verpflegungsangebot war nicht schlecht. Auf den 20 KM gab es zwei Posten, von denen einer doppelt angelaufen wurde. Wasser, Cola, Chocomel, Zuckerwaffeln, Salzstangen, gesalzene Erdnüsse, Orangen, Bananen, Weingummi und sogar Erbensuppe waren im Angebot. Die Erbsensuppe gönnte ich mir aber erst im Ziel, welches ich nach 2:52:20 erreichte. Ich wusste, dass es hart werden würde, aber es war härter als gedacht. Trotz allem hat es sehr viel Spaß gemacht und ich glaube, ich war nicht zum letzten Mal dort.

..um das Ganze genauer zu benennen: LustLäufer treffen auf Top Spinning-Instructor!!
Aber von Anfang an, unser Rocky (Birgit Kröger), kennt sowohl den Dirk Ortmanns und den Präsi als jeweilige Trainer gut und dachte sich die führe ich mal zusammen. Den Dirk, wer kennt ihn nicht, kannte ich schon und ich ging sehr bereitwillig auf sein tolles Angebot ein. Seiner Einladung an Lustlauf, für ein Stabi-Training inklusive 1 Stunde Spinning, folgten 16 Lustläufer/innen + Anhang sehr gerne!!! Am Samstag war es dann soweit, Dirk führte uns in neue Körpergefühlwelten und schulte unsren teilweise schwachen Körperbau. Natürlich erwischte er mich auch bei einer für mich zu schweren Übung, zur Freude von Nadine, die dann mal nicht ihr Fett weg bekam. Aber lieber Dirk DU machst das auf so einer charmanten Art, da quält man(n) sich gerne. Nachdem wir dann alle Muskeln im Körper kannten, ging es auf die hochmodernen Spinning-Bikes. Bei exzellent ausgesuchter Musikwahl groovten wir uns langsam rein. Es war ein Spaß Dirks Anweisungen, inklusive Aufstieg zum imaginären Elleter Berg, trotz seiner Heiserkeit zu folgen. Da wir beide und auch viele Lustläufer ungefähr derselbe Jahrgang sind, passten alle Lieder aus den 80ern umso besser… Danke nochmal für die CD lieber Dirk, ich werde Sie für alle Teilnehmer als Erinnerung brennen. Da die Zusammenarbeit soviel Freude bereitet hat, war es nicht unser letztes gemeinsames Training… der nächste Termin steht schon und zwar SAMSTAG der 24.02. an selber Stelle und zur selben Zeit!!!! Grund dafür ist ein guter Trainer, lieber Dirk… und was macht einen guten Trainer aus: „ Er trainiert seine Schäfchen so, dass Jeder auch der Schwächste mitkommt und dabei noch Spaß hat“ Natürlich wären wir nicht Lustlauf, wenn wir dass nicht gebührend schön abschließen, mit Nussecken von Rocky und Original Schwarzwälder Torte von Rolf Wernerus!! Einen Riesen Danke Schön, geht an das Team vom WOF 4
und an Dirk. Leider fehlt das richtige gemeinsame Photo vom Training, aber vom schönen gemeinsamen Abschluß gibt’s eins!!!

Für alle Lustläufer zur Info, wir, der Vorstand, haben beschlossen dieses gemeinsame Training mit Dirk für den Verein weiter zu führen… als Grundidee jeden letzten Samstag im Monat… dazu bei der JHV am Donnerstag den 22.02. mehr!!