.. letzte Woche Donnerstag, konnten Udo und meine Wenigkeit, im Namen von Lustlauf, der Hospizstiftung Region Aachen, unsere erlaufenen Spendengelder, in Form eines Schecks überreichen. Wir sind stolz diese Summe, aufgrund der hohen Teilnehmerzahl am 5. St. Martins- Stirnlampenlauf, sowie den zusätzlichen Spenden der Mitglieder erzielt zu haben. Simon Kluge, sowie Thomas Kleinen, Leiter der Einrichtung am Iterbach, haben sich sehr über die Summe gefreut und haben auch schon tolle Ideen, die Spende umzusetzen. Lustlauf ist somit, weiterhin laufend unterwegs "GUTES zu tun"

Wir freuen uns schon, die Hospizstiftung, am 16.12., bei einem MINI-Benefizlauf rund um den Hangeweiher, im Rahmen unseres Donnerstag-Trainings, nochmals zu unterstützen, in Zusammenarbeit mit dem Runner Shop!

Lustlauf und der Runner Shop laden Läufer ein mit uns um den Hangeweiher zu laufen und mit einer kleinen Spende vor Ort, Gutes für die Hospizstiftung zu tun. Der Runner Shop wird die erlaufene Summe verdoppeln, und wir die Läufer in Gruppen begleiten.

pünktlich an seinem Ehrentach haben wir den heiligen St.Martin gefeiert und alle Ehre gemacht.   

Unser 5. St. Martinslauf, diente gleichzeitig als Spendenlauf für die Hospitzstiftung Region Aachen. Pro Teilnehmer, aktiv oder auch passiv hatte der Vereinsvorstand 5 Euro ausgelost, plus freiwillige Spenden der Lustläufer/innen. 18 Lustläufer gingen laufwillig mit ihren Stirnlampen an den Start, welch ein schönes Bild.

Als Präsi, hatte ich mir natürlich eine schöne, aber natürlich auch ein bisschen anspruchsvolle Strecke, mit einigen Höhenmetern rausgesucht. Welch ein schöner Lauftroß, im Schein der Stirnlampen, lief zum höchsten Punkt der Strecke, St. Martinslieder singend, hinauf. Angekommen kurz mal Luft holen und wieder sammeln. Mit den Worten "jetzt komm nichts Schlimmes mehr" führte ich die tolle Gruppe weiter, SCHWUPPS war Präsis rechter Schuh futsch! Also Spass hatten wir auch! Am Parkplatz angekommen, empfing uns der Cateringservice, Tanja und Udo, die das übliche Lustlaufbuffet aufgefahren hatten.

Es gab direkt vom Grill, Würstchen im Brötchen und natürlich besten Glühwein, zudem hatten viele Teilnehmer noch verschiedene Leckerlis mitgebracht. Bei einem netten Plausch mussten sich dann natürlich alle noch in "das Gästebuch" ob der Teilnahme eintragen.

Diese diente natürlich auch dazu, festzustellen wieviel Spendengelder zusammen kammen. Bei insgesamt 26 Teilnehmer mal 5 Euro kam erst mal die Grundsumme von 130 Euro plus 51,50 Euro freiwillige Spenden 181,50 Euro zustande. Wir, der Vorstand, haben beschlossen die Summe auf 250 Euro aufzurunden. Diese Summe werden wir dann in Kürze der Hospitzstiftung Region Aachen zukommen lassen, wie es sich für einen gemeinnützigen Verein gehört.

Ich freue mich schon auf unser nächstes gemeinsames Lustlaufevent, den jährlichen Nikolauslauf, genauer Termin steht noch aus.

Euer Präsi

 

Rursee Marathon 2021

 

Nachdem der Präsi ja auch schon einige Worte über den schönen Tag verloren hat sage ich auch noch etwas dazu.

Als die Ausschreibung startete, hab ich mich direkt nach Rücksprache mit Ralf (Vereinsanmeldung ja oder nein?) für die 16,5km Strecke angemeldet.

Für die Distanz und Höhenmeter war ich mehr als ausreichend vorbereitet und wollte die Gelegenheit nutzen meine Zeit meiner bisher einzigen Teilnahme zu verbessern. Ein wenig Ehrgeiz muss sein !

Einige Tage später fragte eine FB Lauffreundin, ob ich nicht mit ihr den Marathon laufen wolle. Nachdem ich einige Lustläufer dazu befragt hatte, sagte ich zu.

Da ich vorher nie über 30km gelaufen bin, war es natürlich ein wenig verrückt – aber das bin ja ICH !

Unser aller Laufkamerad und mein spezieller Laufbuddy Wolfgang machte es sich dann zur Aufgabe mich dafür richtig fit zu machen. Er machte mit mir im Vorfeld einige längere Läufe mit ausreichend Höhenmetern und motivierte mich ungemein.  VIELEN LIEBEN DANKE DAFÜR!!!

Die Lauffreundin (Simone Melkoph ) schloß sich dann beim letzten längeren Trainingslauf über 33km an. Alles lief prima und wir waren bereit.

Dann fing das Warten an, da ja die zwei Wochen vor dem Lauf weniger trainiert werden soll. Hab mich nicht so ganz daran gehalten und noch den ein oder anderen langen Lauf mit Wolfgang gemacht.

Dann kam der Tag und ich wollte endlich wissen ob ich diese Distanz wirklich kann oder doch nicht.

Wir waren sehr früh, da weil Corona bedingt nicht klar war, wo wir parken können noch welche kurzfristigen Änderungen kommen könnten.

Auf dem Weg zur Startnummer Ausgabe trafen wir  Peter Borsdorff , der für  sein Projekt RFK sammelte.

So mit und mit trudelten die anderen Starter:innen ein von unserer Truppe.Wie es sich gehört, wollten sie uns am Start anfeuern und viel Spaß wünschen.

Pünktlich um 10:30 fiel der Startschuß und wir drei kamen recht gut weg. Nach zwei Kilometern merkten wir, daß wir ungefähr 15 Sekunden zu schnell unterwegs waren – aber was solls? Wir fühlten uns gut und wurden  von der „Menge“ mitgezogen.

Die erste schwere Passage, die alle an diesem Tag überwinden mussten war an der Staumauer bei cakm 8. Dort verpasste Simone den Anschluß ein wenig. Wir dachten aber das läge am Gelände und sie würde recht flott wieder aufschließen. Es war ihr 13. Marathon und da hat sie mir einiges an Erfahrung vorraus.

Sie holte uns aber dann doch nicht mehr ein, und wie sich später im Ziel heraus stellte hatte sie schon frühzeitig mit leichten Problemen zu kämpfen .Da sie uns das nicht wissen ließ, zu Beginn des Rennens - bzw als wir noch zusammen waren, konnten wir nicht unseren Kodex halten und bei ihr bleiben. Sie kam dann in einer noch immer guten Zeit von 4.08.xx rein.

Aber wieder zu uns ;-) - wir liefen also einen großen Teil der Steigung an der Urftmauer hoch, bis es nicht mehr ging, und dann ab der „Krone“ direkt weiter ohne eine Trinkpause. Es war zu früh und Bier gab es nicht ;-) .Hinterher hab ich erfahren das es wohl was KLARES gegeben hat -  gegen die Auskühlung.Wir liefen eigentlich die ganze Zeit in einem guten Tempo und ich erwartete den Mann mit dem Hammer so irgendwann ab km 33 , worauf ich mich versuchte zu wappnen. Der kam aber nicht – zu keiner Zeit. Das einzige was passierte war das ich irgendwann nach dreißig Kilometern die Steigungen zu einem großen Teil gehen musste. Das doch zu schnelle Anfangstempo und später gern genommene Elektrolytgetränke (  leider warm ) haben dann doch Kraft gekostet. Aber so ist es eben. Mein Hauptziel hatte ich erreicht und wäre auch noch in der Lage gewesen ein oder zwei Kilometer dran zu hängen (aber nur flach). Die Zeit war für das erste Mal ordentlich und weit entfernt von meinem Wunsch mit 4:30 Stunden. Beides zusammen hat mich dann im Ziel kurz mal aus der Bahn geworfen aber das gehört ja wohl auch dazu.Schöner wäre es nur gewesen, wenn wir alle hätten danach noch zusammen sitzen können  - wie das sonst üblich ist.

Dafür beim nächsten Mal hoffe ich – das ist der Winterlauf!

Bis dahin sehen wir uns mehr oder weniger häufig beim Training. Ich hoffe, daß wir alle gesund sind/bleiben und es noch viele gemeinsame schöne Stunden gibt.

Es grüßt Euch der „bekloppte“ Stephan ;-)

... nach langer Wettkampfabstinenz, bei mir 2,5 Jahre (Kitzenhaus Juni 19), trafen sich 9 Lustläufer, plus Britta als Groupie und Mädchen für alles, auf ein schönes "stell Dich ein" am Rursee. Nicht in der gewohnten Teilnehmerstärke, ohne Festzelt, aber egal Hauptsache wieder ein Event als Verein!! Bei anfänglichem Nieselregen traf man sich mit und mit an einer Bushaltestelle direkt vor der Startlinie. Jan, Frank, Monika, Maria, Daniela, Helene und meiner einer gingen auf die kürze und trotzdem anspruchsvolle 16,5KM Runde, Wolfgang und Stephan hatten auf Marathon hochgemeldet.

Natürlich, wie es sich gehört haben wir die beiden Marathonis, Wolgang und Stephan, mit den besten Wünschen auf die lange Marathonreise geschickt. Für Stephan war es sein Debut auf dieser Strecke und Wolfgang machte sich als sein Lauf Buddy, mit auf das Unternehmen Marathon. Die beiden machten ein tolles Rennen auf der anspruchsvollen Strecke... Wolfgang als perfekter Pacemaker und Stephan alleine schon als Finisher.. die Uhren blieben stehen bei Wolfgang 3:58.33 und Stephan 3:59:27. Chapeau für die perfekte Marathonpremier Stephan, Danke für das Teamwork an Wolfgang.

Dann ging es für uns andere 7 auf die kürzere Reise, für mich persönlich war es der längste Lauf überhaupt dieses Jahr. Der Plan war mit Monika und Frank zusammen zu bleiben rund um ein 6er Schnitt, Maria, Helene und Daniela hatten ca. 2 Stunden eingeplant, ja und Jan.... Erst im Ziel hab ich unser neustes Vereinsmitglied wieder getroffen, knappes Gespräch: "der 1. KM war etwas schnell mit 3:17, danach lief es rund". SEEEHHRR rund und sauschnell, direkt nach der 1. Frau (gentlemenlike) und als Gesamt 17. lief Jan in 1:06:41 ins Ziel. Dahinter hat sich unser 3 Grüppchen schon bei Km 4 auf 2 minimiert. Frank zerrte von seinen vielen Trainingshöhenmetern für den Herrmannlauf und lief sehr starke 1:35:44, schneller als gedacht und überhaupt seine beste Zeit am Rursee. Monika und meine Wenigkeit verloren sich kurzeitig nack KM 7 an der Staumauer, aber bis zum nächsten fiesen Berg KM 11,5 waren wir noch zusammen. Danach kam ein Zusammenschluß leider nicht mehr zustande. Für mich wurde es ab 14 aber auch hart, weil ich dieses Jahr noch nicht solange unterwegs war. Also Augen zu und durch, nicht ganz 6er Schnitt aber 1:41:53 machten mich sehr zufrieden. Monika ließ auch nicht lange auf sich warten, mehr als zufrieden erreichte Sie in 1:44:48 das Ziel. Als nächste kam Maria tiefen entspannt und ohne Schweißperle in 2:01:28 an, kurz gefolgt von Helene, deren löngste Strecke vorher 8KM waren (Wahnsinn). Daniela auch mit zuwenig Trainingskilometern in den Beinen, finishte als Beisserin kurz darauf in tollen 2:06:46! Alle Lustlaufschäfchen im Ziel, das abschließende Gruppenbild sagt alles nur zufriedene LÄUFER/INNEN

Ich freu mich schon auf das nächste gemeinsame Lustlaufevent unseren "5. St. Martin Stirnlampenlauf" am 11.11.

Was tun, wenn es Dir langweilig wird, nur eine 19 km lange Strecke zu laufen? Richtig! Erweitere die Distanz!

Das haben wir gemacht! Heute liefen wir eine OCR mit Marathondistanz. Bei jedem Strong Viking Event kannst du zwischen drei Distanzen wählen: 7 km, 14 km und 19 km. Aber sie nennen es zB 19+ km, weil sie alle „etwas“ länger sind. Es war also unsere Herausforderung, all diese Strecken heute zu laufen und das heißt dann „Iron Viking“

 Die letzten Tage waren hart, mental hart. Wenn man es richtig machen möchte, ist ein 19 km OCR schon schwer genug. Aber die Herausforderung besteht nicht nur darin, zu laufen und die Hindernisse auszuprobieren. Die Herausforderung besteht darin, keinen Burpees zu machen und Du musst 20 Stück machen, wenn Du an einem Hindernis scheiterst! Und heute wollen wir es auf Marathondistanz, also 42,2 km machen.

Schalte den Kopf aus und mach es. Die meisten Dinge gehen schief, wenn man zu viel denkt. Probiere es aus oder lassen  es – nur das zählt!

 Ich liebe die Atmosphäre bei diesen Veranstaltungen. Jedes Mal ist es ein episches Ereignis und nicht nur eine Gruppe von Leuten, die laufen. Die Gruppe wird eingeschworen und man wird für einige Stunden zu einer Armee mit dem gleichen Ziel. Du wirst ein Wikinger! Nicht nur Dein eigenes Ziel zählt. Man hilft sich gegenseitig und ist stolz, dass der andere es (auch) geschafft hat!

Die ersten 19 km waren nichts Besonderes. Wir haben es schon oft genug gemacht! Aber auf der zweiten Runde mit 14 km erwartete ich meinen persönlichen Kampf. Normalerweise werde ich nach 27-30 km extrem hungrig. Und das führt dazu, dass ich keine Lust mehr habe und anfange, mich zu quälen. Aber nicht heute. Die Lust am Laufen und die Lust, das Ziel zu erreichen, wuchs von Kilometer zu Kilometer. Natürlich haben wir jeden Versorgungspunkt mitgenommen und vielleicht ist das der wahre Grund. Am Ende aber, als ich das Ziel erreicht hatte, hätte ich weiterlaufen können.

Jetzt sind wir süchtig, haben eine neue, nicht langweilige Distanz und die Pläne gehen weiter. Der nächste Schritt nach dem „Iron Viking“ ist der „Ultra Viking“ mit 60 km, den wir jetzt schon für 2022 geplant haben