Am 20.06. war es endlich soweit. Die meisten wussten ja bereits aus dem Training bescheid. Mein erster Saisonhöhepunkt stand an: Der Ironman 70.3 in Luxembourg.

Die Anreise erfolgte bereits Freitags morgens mit dem Zug, da Jenny noch arbeiten musste. Um 11:28 in Nennig an der Mosel angekommen erwarteten mich bereits meine Eltern.

Nachdem der Campingplatz bezogen war (die lage direkt an der Mosel gegenüber dem Start), holte ich erstmal meine Startunterlagen ab und machte mich mit dem Gelände vertraut.

Kurze Zeit später war auch mein Fahrrad bereits beim Check in abgegeben und ich konnte den Abend mehr oder weniger im Kreis meiner Familie genießen. Die Aufregung war natürlich ständig anwesend.

Da der Start erst Samstags um 13:30 erfolgte, konnte ich ausschlafen. Pustekuchen. Ab sieben Uhr in der Früh lag ich wach im Zelt. Naja, jetzt gibt es eh kein zurück mehr. Also frühstpcken, nochmal in die Wechselzone

Luftdruck checken. Endlich waren auch mein Schwager, meine Schwester und mein Neffe da. Zusammen mit Jenny begleiteten die vier mich zum Start. Das Einschwimmen fand in einem öffentlichen Schwimmbad statt,

da aus verischerungsrechtlichen Gründen vorher keiner in die Mosel darf.

13:23:

Ich war nun bereits in der Mosel. Noch sieben Minuten. Mein Puls war bereits nahe an meinem Maximalpuls dran. Nochmal schnell beruhigen. Einfach ruhig losschwimmen. Nicht hetzen lassen.

13:30:

Auf die Sekunde pünktlich ertönte der Startschuss. Ich kraulte ganz gemütlich los, erstmal schauen wie die Mosel schmeckt, und wie viel man sieht. Nichts. Naja da die erste 700m am Ufer gegen die Strömung

entlang geschwommen wurde, hatte man hier eine gute Orientierung. Dennoch kamen mir die ersten 700m extrem lange vor. Endlich die Wende. Nun noch ein km zurück nochmal wenden und nur noch 200m gegen die Strömung,

dann war es das doch schon. Nach 41:52 min stieg ich aus dem Wasser. Juhu! Den Rest hast du drauf, sagte ich mir.

Also ab in die Wechselzone schnell den Neo runter, Radschlappen an, Helm auf, ab zum Fahrrad und losradeln. Die Strecke entlang der Mosel und durch die Weinberge war wirklich schön. Die 610 hm waren allerdings aller innerhalb 30km zu bewältigen. Nach 3:18 Stunden war auch der Radpart vorbei. Nach 4 Stunden und 6 Minuten kam ich aus der Wechselzone zwei. Nur noch den Halbmarathon, dann ist das Ding im Kasten.

Die ersten Kilometer verliefen blenden, ab Km 12 wollte der Körper allerdings dann doch nicht mehr. Die Zeiten wurden deutlich langsamer und ich brauchte für den Halbmarathon doch noch abschließende 2h und 18 min.

Dies machte eine Gesamtzeit von 6:22. Ich bin super zufrieden und kann es nur jedem empfehlen :).

Anbei noch ein kleines Foto vom Zieleinlauf. Deutlich zu sehen, das alle Sorgen von mir abgefallen sind.

Kommentare   

#1 Ralf 2015-06-26 16:02
Wow geilomat so sehen Sieger aus..

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