Was braucht man für eine gelungene Laufveranstaltung? Der Veranstalter verspricht: „Einmalige Landschaften, die historische Altstadt, malerische Bachtäler und die herzliche Unterstützung an der Strecke sind Garanten für ein unvergessliches Laufevent.“ Und genau das bekommt man auch für sein Geld. Ich bin inzwischen drei der vier Etappen gelaufen und fand alle landschaftlich schön. An der Strecke gibt es auch immer wieder Applaus, nette Menschen reichen einem Getränke, alles bestens. Auch alle, die an der Organisation beteiligt sind, sind total nett und hilfsbereit.

Was braucht man noch? Einige gute Organisation, und auch da gibt es bei diesem Event nichts zu meckern. Wir konnten morgens problemlos unsere Staffel anmelden, ich habe noch nie erlebt, dass ich fürs Damenklo quasi gar nicht anstehen muss, und auch unterwegs, an den Wechselpunkten, lief alles super. Top!

Weiterer, wichtiger Aspekt. Wetter. Ich bin bekennende Schönwetterläuferin, ich mag es sonnig, aber nicht so warm, eine leichte Brise ist auch immer willkommen. Check. Ich weiß nicht, wie die Veranstalter das machen, aber es hätte schöner nicht sein können.

Nette Gesellschaft ist auch wichtig. Cindy stellte ihr neues Auto als Transportmittel zur Verfügung und brachte uns (Nicole, Annette und mich) souverän von Punkt zu Punkt. Sie bezeichnet sich zwar selbst als Rallye-Fahrerin, aber das konnten wir nicht bestätigen. Nicole rannte als erste los, sodass wir in Widdau gar nicht mehr lange warten mussten. Annette hatte die zweite Etappe, mit den meisten Steigungen, und auch sie meisterte diese souverän. Ich hatte die dritte Etappe, die sehr entspannt losging (1,5 km bergab) und dann ein paar knackige Steigungen aufwies. Cindy schließlich brachte unsere Staffel ins Ziel, nach 4:20:31, als 5. Frauenstaffel und 47. Staffel insgesamt.

Nächstes Jahr laufe ich dann die 2. Etappe, dann bin ich den Monschau-Marathon einmal komplett gelaufen. Ich verneige mich in Ehrfurcht vor allen, die heute die ganze Strecke gelaufen sind, und noch mehr vor den Ultra-Läufern, die noch 14 km (mit reichlich Höhenmetern) draufgepackt haben. Respekt!

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