Gut trainiert ging ich Samstagnachmittag beim Volkslauf Herzogenrath an den Halbmarathonstart. Geplant war eine neue Bestzeit, möglichst nah an die 2 Stundengrenze, gern auch drunter. Zunächst wurden zwei Runden auf dem Sportplatz gelaufen, bevor wir auf die erste von drei Runden geschickt wurden. Schnell war der erste Kilometer gelaufen. Ein Blick auf die Uhr zeigte, viel zu schnell. Der übliche Herdentrieb zu Beginn eines Rennens in Kombi mit einer Tartanbahn und ich bekam eine 5:01 zu lesen. Also eigenes Tempo finden und weitermachen. Recht schnell konnte ich mich an eine Läuferin hängen, die hinter ihrem Pacemaker herlief. So blieb es bis ca. KM 13, dann zog ich vorbei. “Alleine“ ging es dann auf Runde 3. Bis dahin lag ich sehr gut in der Zeit und fühlte mich fit. Aber vom Beginn an war mir klar, dass diese letzte Runde schwierig werden würde. Und sie wurde schwerer als gedacht. Ab KM 17 bis KM 20 plagten mich Magenkrämpfe (ich hatte ein DextroEnergen gegessen ohne es im Training mal auszuprobieren) und zwangen mich immer wieder zu Gehpausen. Die zwei Stundenmarke konnte ich vergessen, Bestzeit würde auch schwierig werden. Augen zu und durch. Aufgeben ist keine Lösung. Ca. 500 Meter vorm Ziel erwartete mich Jörg B. der als Zuschauer vor Ort war und lief mit mir bis zum Ziel. Vielen Dank für Deine Unterstützung! 300 Meter vorm Ziel stand Helmut vom DLC, der schon gefinisht hatte und meinte, “Du bleibst noch unter 2:05“. So sollte es dann auch sein. Am Ende blieb die Uhr bei 2:04:52 stehen. Zwar keine neue Bestzeit, aber immerhin die zweitbeste im 15. Halbmarathonfinish, was ich aber zunächst nicht auf dem Schirm hatte. Da überwiegte noch ein leichter Frust. 

 

 

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